📊 Haiti Schottland 0:1: Das Wichtigste in Kürze
- Endstand: Haiti Schottland 0:1, WM 2026, 1. Spieltag der Gruppe C.
- Tor: 0:1 John McGinn (28.), abgefälscht nach Adams-Abschluss.
- Ort: Gillette Stadium, Foxborough bei Boston, 64.146 Zuschauer (ausverkauft).
- Datum: Nacht von Samstag, 13., auf Sonntag, 14. Juni 2026, Anstoß 3:00 Uhr MESZ.
- Bedeutung: Erstes WM-Spiel für Schottland seit 28 Jahren, für Haiti seit 52 Jahren.
- Schiedsrichter: Mustapha Ghorbal (Algerien).
Haiti und Schottland trennten sich beim WM-Auftakt 2026 nicht – Schottland gewann das Duell der Außenseiter mit 1:0. Den goldenen Treffer erzielte John McGinn in der 28. Minute, allerdings mit Glück: Sein Schuss wurde unhaltbar abgefälscht. Haiti spielte mutig mit, ließ vorne aber die Klarheit vermissen. Für die Bravehearts war es das erste WM-Spiel seit 28 Jahren, in der Gruppe C mit Brasilien und Marokko ein enorm wichtiger Auftaktsieg.

Wie endete Haiti gegen Schottland?
Das Duell Haiti Schottland endete 0:1. John McGinn traf in der 28. Minute zum einzigen Tor der Partie. Schottland kontrollierte vor allem die zweite Halbzeit, ohne offensiv noch viel zuzulassen oder selbst zwingend zu werden. Haiti hatte am Ende sogar die statistisch bessere Bilanz, scheiterte aber an der eigenen Chancenverwertung.
Für beide Teams war das direkte Duell richtungsweisend. In einer Gruppe mit Rekordweltmeister Brasilien und Afrika-Cup-Sieger Marokko gelten Schottland und Haiti als Außenseiter, weshalb Punkte gegeneinander besonders zählen. Schottland will bei seiner neunten WM-Teilnahme erstmals überhaupt die K.-o.-Phase erreichen – bislang scheiterte die Mannschaft jedes Mal in der Gruppenphase, zuletzt 1998 in Frankreich.
McGinn trifft mit Glück zum 1:0
John McGinn erzielte in der 28. Minute das 1:0 für Schottland, nachdem er einen Abschluss von Che Adams im Strafraum abstaubte. Glück hatte der Profi von Aston Villa, weil sein Schuss unhaltbar abgefälscht wurde und Haitis Keeper Placide keine Abwehrchance ließ. Es war die Belohnung für eine druckvolle Anfangsphase der Favoriten.
Schon zuvor hatte Schottland Pech: Der frühere Manchester-United-Profi Scott McTominay, inzwischen bei der SSC Neapel, köpfte erst knapp über die Latte (7.) und traf später krachend den Pfosten (17.). Angeführt wurde das Team von Kapitän Andrew Robertson, dem langjährigen Stammspieler des FC Liverpool. Haiti, das nach 52 Jahren auf die WM-Bühne zurückkehrte, ließ die Nervosität schnell ab und setzte die Bravehearts mit giftigem Pressing unter Druck.
Haiti verkauft sich teuer

Haiti war Schottland in mehreren Statistik-Kategorien überlegen, verlor das Spiel aber dennoch. Der Karibikstaat kam auf den höheren xGoals-Wert, mehr Torschüsse und mehr Ballbesitz. Was fehlte, war die Klarheit im und am Strafraum – genau die Qualität, die Schottland in der ersten Halbzeit zweimal zeigte.
Im Zusammenspiel der beiden Premier-League-erprobten Legionäre Wilson Isidor und Jean-Ricner Bellegarde stießen die Grenadiers immer wieder schnell nach vorne. Doch die besten Gelegenheiten blieben ungenutzt: Pierrot konnte einen Torwartfehler von Angus Gunn nicht bestrafen (34.). Mehr zu den Außenseitern dieser Endrunde sammeln wir im Bereich internationaler Fußball.
Zweite Halbzeit zerfasert, Pierrot vergibt
Nach der Pause zerfaserte das Spiel, weil Schottland defensiv kompakter stand und Haiti kaum noch Räume für schnelle Konter fand. Der Preis war die eigene offensive Harmlosigkeit der Schotten: Erst in der 73. Minute verpasste McGinn knapp den Doppelpack.
Haiti drängte in der Schlussphase noch einmal und stiftete ähnlich wie in der ersten Hälfte Chaos. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich vergab Frantzdy Pierrot in der 85. Minute, als er unbedrängt aus sechs Metern vorbeiköpfte. So blieb es beim glanzlosen, aber verdienten Erfolg, den die lautstarke Tartan Army in Boston ausgelassen feierte. Weitere Spielberichte und Analysen findest du in unserer Rubrik Nationalmannschaften.
Die Spieldaten im Vergleich
Die Spieldaten zu Haiti Schottland unterstreichen das Bild eines Spiels, in dem der Außenseiter mehr investierte: Haiti hatte mit 1,21 den höheren xGoals-Wert und deutlich mehr Torschüsse, Schottland war dafür effizienter und eiskalter im Abschluss.
| Statistik | Haiti | Schottland |
|---|---|---|
| xGoals | 1,21 | 1,05 |
| Torschüsse | 15 | 9 |
| Ballbesitz | 54 % | 46 % |
| Ecken | 4 | 3 |
Datenquelle: kicker.de Spielinfo.
Haiti Schottland 0:1: Die Eckdaten zum Spiel
| Element | Wert |
|---|---|
| Wettbewerb | WM 2026, Gruppe C, 1. Spieltag |
| Endstand | Haiti 0:1 Schottland (HZ 0:1) |
| Tor | 0:1 McGinn (28.) |
| Stadion | Gillette Stadium, Foxborough (Boston) |
| Zuschauer | 64.146 (ausverkauft) |
| Schiedsrichter | Mustapha Ghorbal (Algerien) |
Wie geht es in Gruppe C weiter?
Nach dem Spiel Haiti Schottland führt Schottland die Gruppe C mit drei Punkten an, weil sich Brasilien und Marokko parallel 1:1 trennten. Für die Bravehearts wartet als Nächstes das Duell mit Marokko, ehe Haiti gegen den haushohen Favoriten Brasilien bestehen muss.
Das Remis zwischen Brasilien und Marokko macht das schottische Polster wertvoll: Mit drei Zählern hat Schottland im Rennen um Platz drei und die K.-o.-Phase die beste Ausgangslage. Haiti steht nach der knappen Niederlage dagegen unter Druck und braucht gegen die beiden Schwergewichte Big Points. Alle Partien des Turniers findest du in unserer Übersicht zur Weltmeisterschaft 2026. Den historischen Kontext beider Comebacks liefert unsere Fußballgeschichte. Offizielle Daten gibt es bei der FIFA, Kaderwerte bei Transfermarkt.

FAQ zu Haiti gegen Schottland
Wie endete das Spiel Haiti gegen Schottland?
Das Spiel Haiti gegen Schottland endete 0:1. Am 1. Spieltag der Gruppe C bei der WM 2026 traf John McGinn in der 28. Minute zum einzigen Tor der Partie. Schottland feierte damit seinen ersten WM-Auftaktsieg seit Jahrzehnten. Die Begegnung fand im ausverkauften Gillette Stadium von Foxborough bei Boston vor 64.146 Zuschauern statt und wurde vom Algerier Mustapha Ghorbal geleitet.
Wer schoss das Tor bei Haiti gegen Schottland?
John McGinn erzielte in der 28. Minute das 1:0 für Schottland. Der Mittelfeldspieler von Aston Villa staubte einen Abschluss von Che Adams ab, sein Schuss wurde dabei unhaltbar abgefälscht. Zuvor hatte Scott McTominay bereits den Pfosten getroffen. Für Haiti blieb die beste Chance ungenutzt, als Frantzdy Pierrot in der 85. Minute aus kurzer Distanz vorbeiköpfte. Es blieb beim knappen 0:1.
Warum ist das WM-Spiel von Schottland so besonders?
Schottland stand zum ersten Mal seit 28 Jahren wieder bei einer Weltmeisterschaft – zuletzt 1998 in Frankreich. Es war die neunte WM-Teilnahme der Bravehearts, die jedoch noch nie die Gruppenphase überstanden haben. Trainer Steve Clarke führte das Land zuvor zur EM 2020 und EM 2024 und ist damit der erste schottische Coach mit drei großen Turnieren in Folge. Der Auftaktsieg nährt die Hoffnung auf die erste K.-o.-Runde.
Wann war Haiti zuletzt bei einer WM?
Haiti stand vor 2026 nur ein einziges Mal bei einer Weltmeisterschaft: 1974 in Westdeutschland, also vor 52 Jahren. Damals schied der Karibikstaat punktlos in der Vorrunde aus. Die erneute Qualifikation gilt für das von Krisen gebeutelte Land als enormes Zeichen. Beim 0:1 gegen Schottland zeigte Haiti eine engagierte Leistung und verkaufte sich teuer, ließ vorne aber die nötige Durchschlagskraft vermissen.
Wie geht es für Haiti und Schottland bei der WM 2026 weiter?
Schottland trifft im zweiten Gruppenspiel auf Marokko, Haiti spielt gegen Brasilien. Da Brasilien und Marokko sich am 1. Spieltag 1:1 trennten, führt Schottland mit drei Punkten die Gruppe C an. Haiti steht nach der knappen Niederlage unter Zugzwang und braucht gegen die beiden Favoriten zählbare Ergebnisse, um die Chance auf das Achtelfinale zu wahren. Für beide Teams werden die kommenden Partien richtungsweisend.
Fazit: Schottland erfüllte beim WM-Comeback nach 28 Jahren die Pflicht, ohne zu glänzen. Haiti war über weite Strecken ebenbürtig und scheiterte nur an der eigenen Chancenverwertung. Mit drei Punkten geht für die Bravehearts der Traum von der ersten K.-o.-Phase weiter, während Haiti gegen Brasilien und Marokko nun liefern muss.
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