Fußballregeln

VAR Situationen: Wann der Video-Assistent im Fußball eingreift

Erfahre alles über VAR Situationen im Fußball: Welche spielentscheidenden Momente der Video-Assistent prüft und wie das System funktioniert. Jetzt detailliert erklärt.

VAR Situationen: Wann der Video-Assistent im Fußball eingreift

Die Kommunikation zwischen Schiedsrichter und VAR ist entscheidend für eine korrekte Entscheidung.

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VAR Situationen sind aus dem modernen Profifußball nicht mehr wegzudenken und prägen seit ihrer Einführung viele spielentscheidende Momente. Der Video Assistant Referee (VAR) soll dem Schiedsrichter auf dem Feld dabei helfen, klare und offensichtliche Fehlentscheidungen in vier spezifischen Kategorien zu korrigieren. Doch welche Szenen dürfen die Video-Assistenten überhaupt überprüfen und wann bleibt der VAR stumm? Wir tauchen tief in die Regeln ein und erklären dir, wann der VAR tatsächlich eingreifen darf.

📊 Das Wichtigste in Kürze
  • Der VAR prüft ausschließlich vier spielentscheidende Kategorien: Tore, Strafstöße, direkte Rote Karten und die Verwechslung von Spielern.
  • Ein Eingriff erfolgt nur bei einem „klaren und offensichtlichen Fehler“ oder einem „schwerwiegenden übersehenen Vorfall“.
  • Der VAR wurde 2016 erstmals getestet und ist seit der Saison 2017/18 in der Bundesliga im Einsatz.
  • Es gibt zwei Arten der Überprüfung: den „Silent Check“ und die „On-Field Review“ (OFR) durch den Feldschiedsrichter.
  • Die endgültige Entscheidung liegt immer beim Schiedsrichter auf dem Platz, der sich die Szene am Monitor ansehen kann.
  • Seit 2023 unterstützen zusätzliche Video-Assistenten (AVAR) den Haupt-VAR bei der Analyse komplexer Szenen.
  • Das Ziel des VAR ist es, die Gerechtigkeit im Spiel zu erhöhen, auch wenn die Umsetzung oft Diskussionen auslöst.

Was ist der VAR und wie funktioniert er?

Der VAR, kurz für Video Assistant Referee, ist ein technisches Hilfsmittel im Fußball, das den Schiedsrichter auf dem Spielfeld unterstützen soll, klare und offensichtliche Fehlentscheidungen in spielentscheidenden Situationen zu korrigieren. Stell dir vor, ein Team von Video-Assistenten sitzt in einem Überwachungsraum – in Deutschland ist das in Köln zentralisiert – und verfolgt das Spiel gleichzeitig über mehrere Kameraperspektiven. Ihre Aufgabe ist es, potenzielle Fehler zu identifizieren und den Feldschiedsrichter per Funk darüber zu informieren. Dieses System soll sicherstellen, dass gravierende Fehler, die den Ausgang eines Spiels beeinflussen könnten, erkannt und behoben werden.

Die Einführung des Video-Assistenten war ein Paradigmenwechsel für die Fußballregeln. Ursprünglich als Testprojekt gestartet, ist der VAR heute fester Bestandteil vieler Top-Ligen und internationaler Turniere wie Welt- und Europameisterschaften. Er agiert nach einem strengen Protokoll des International Football Association Board (IFAB), das genau festlegt, wann und wie eingegriffen werden darf.

In welchen VAR Situationen darf der Video-Assistent eingreifen?

Der VAR darf nicht bei jeder strittigen Szene eingreifen, sondern ist auf vier klar definierte, spielentscheidende Kategorien beschränkt. Diese Bereiche sind vom IFAB festgelegt, um den Spielfluss nicht unnötig zu unterbrechen und nur bei den wichtigsten Entscheidungen einzugreifen. Nur wenn ein „klarer und offensichtlicher Fehler“ vorliegt oder ein „schwerwiegender übersehener Vorfall“ passiert ist, darf der VAR aktiv werden. Hier sind die vier Schlüsselbereiche:

  1. Torerzielungen und Verstöße davor: Der VAR prüft, ob vor einem Tor ein Vergehen stattgefunden hat, das zur Annullierung führen müsste. Dazu gehören beispielsweise Abseitspositionen des Torschützen oder eines Mitspielers, Handspiele oder Fouls in der Entstehung des Treffers.
  2. Strafstoß-Entscheidungen: Ob ein Elfmeter zurecht gegeben wurde, ob ein klares Foul im Strafraum nicht gesehen wurde oder ob ein Foul außerhalb des Strafraums fälschlicherweise als Elfmeter bewertet wurde. Auch die Position des Vergehens (innerhalb oder außerhalb des Strafraums) wird überprüft. Mehr zum Thema Strafstoß findest du bei uns.
  3. Direkte Rote Karten: Der Video-Assistent schaltet sich ein, wenn ein Schiedsrichter eine klare Rote Karte übersehen hat oder wenn er fälschlicherweise eine direkte Rote Karte gezeigt hat. Gelb-Rote Karten werden vom VAR nicht überprüft, es sei denn, die zugrunde liegende Gelbe Karte war Teil einer der anderen vier Kategorien.
  4. Verwechslung von Spielern: In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der Schiedsrichter eine disziplinarische Maßnahme (Gelbe oder Rote Karte) gegen den falschen Spieler ausspricht. Hier korrigiert der VAR die Identität des Spielers.

Der Ablauf einer VAR-Entscheidung: Von der Überprüfung bis zur Korrektur

Jeder potenzielle Vorfall in den vier genannten Kategorien wird vom VAR-Team automatisch überprüft – das nennt man den „Silent Check“. Der Ablauf ist dabei klar strukturiert:

  1. Silent Check: Während das Spiel weiterläuft, überprüft der VAR im Kölner Keller jede spielentscheidende Situation. Erkennt er einen potenziellen Fehler, informiert er den Feldschiedsrichter über Funk.
  2. Information des Schiedsrichters: Der VAR teilt dem Schiedsrichter mit, ob ein „klarer und offensichtlicher Fehler“ vorliegt oder ein „schwerwiegender übersehener Vorfall“.
  3. On-Field Review (OFR) oder VAR-Empfehlung:
    • OFR: Bei komplexen Interpretationsentscheidungen, wie der Bewertung eines Fouls oder Handspiels, fordert der Schiedsrichter den VAR auf, die Szene am Spielfeldrand auf einem Monitor selbst anzusehen. Dies ist die häufigste Form der Überprüfung.
    • VAR-Empfehlung: Bei rein faktischen Entscheidungen, wie einer Abseitsposition, kann der VAR dem Schiedsrichter direkt eine Empfehlung zur Korrektur geben, ohne dass dieser zum Monitor muss.
  4. Entscheidung: Nach der Überprüfung (OFR) oder der Empfehlung des VAR trifft der Schiedsrichter die endgültige Entscheidung. Er kann seine ursprüngliche Entscheidung beibehalten, ändern oder eine neue Entscheidung treffen.

Der Schiedsrichter signalisiert die VAR-Überprüfung, indem er sich mit der Hand ans Ohr fasst und dann das typische TV-Monitor-Zeichen macht, wenn er zur On-Field Review geht. Das sorgt für Transparenz, auch wenn die Erklärungen für die Fans im Stadion oder vor dem Fernseher oft zu wünschen übriglassen.

VAR-SituationBeispielVoraussetzung für Eingriff
TorerzielungAbseits des Torschützen vor dem 1:0Klarer, offensichtlicher Abseitsfehler
StrafstoßFoul im Strafraum übersehenEindeutiges Foul, das nicht gepfiffen wurde
Rote KarteTätlichkeit des Spielers übersehenUnstrittige Tätlichkeit, die Rote Karte nach sich zieht
SpielerverwechslungFalscher Spieler erhält Gelbe KarteIrrtum bei der Identität des bestraften Spielers
Kein Eingriff (Beispiel)Zweite Gelbe Karte übersehenVAR darf bei Gelb-Rot nicht eingreifen (außer Grundvergehen war Rot)

Wann darf der VAR nicht eingreifen und wann bleibt er stumm?

Obwohl der VAR bei gravierenden Fehlern helfen soll, gibt es auch klare Grenzen für seinen Einsatz. Der Video-Assistent ist kein „Oberschiedsrichter“, der jede Entscheidung des Feldschiedsrichters korrigiert. Hier sind die wichtigsten Situationen, in denen der VAR nicht eingreifen darf:

  • Gelbe und Gelb-Rote Karten: Der VAR prüft grundsätzlich keine Gelben Karten oder Situationen, die zu einer Gelb-Roten Karte führen würden. Eine Ausnahme besteht, wenn die erste Gelbe Karte Teil eines Vorfalls ist, der zu einer direkten Roten Karte hätte führen müssen.
  • Eckbälle, Einwürfe und Abstöße: Diese Entscheidungen sind in der Regel nicht spielentscheidend genug, um einen VAR-Eingriff zu rechtfertigen. Eine falsche Eckballentscheidung wird vom VAR nicht korrigiert. Mehr zur Einwurf-Regel kannst du hier nachlesen.
  • Freistöße außerhalb des Strafraums: Auch wenn ein Freistoß falsch bewertet wurde, greift der VAR hier in der Regel nicht ein, es sei denn, es handelt sich um ein Vergehen, das eine direkte Rote Karte zur Folge hätte haben müssen.
  • „Kann-Entscheidungen“: Wenn eine Situation nicht als „klarer und offensichtlicher Fehler“ eingestuft wird, sondern als eine 50/50-Entscheidung, die im Ermessen des Schiedsrichters liegt, bleibt der VAR stumm. Der Grundsatz lautet: Der VAR korrigiert nur die „klaren Fehlentscheidungen“, nicht die „zweifelhaften“.

Diese Einschränkungen sollen verhindern, dass der VAR den Spielfluss zu stark unterbricht und zu viele marginale Entscheidungen überprüft, was zu langen Spielunterbrechungen führen würde.

Die Rolle des VAR-Assistenten (AVAR) im Team

Der Video Assistant Referee arbeitet nicht allein. Er wird von einem Team unterstützt, zu dem auch der Assistant Video Assistant Referee (AVAR) gehört. Der AVAR hat mehrere wichtige Aufgaben:

  • Er konzentriert sich auf das laufende Spiel, während der VAR eine Entscheidung überprüft. Dies ist besonders wichtig, um sicherzustellen, dass keine neuen Vorfälle übersehen werden.
  • Er hilft dem VAR bei der Analyse von Situationen, indem er verschiedene Kameraperspektiven sichtet und die besten Blickwinkel für die Überprüfung auswählt.
  • Er verfolgt mögliche Abseitssituationen, insbesondere bei Torerzielungen, um den VAR schnell mit den notwendigen Informationen zu versorgen.

Seit der Saison 2023/24 gibt es in der Bundesliga sogar einen dritten Video-Assistenten, den sogenannten „Offside VAR“. Dieser ist speziell für die hochkomplexen und oft zeitaufwendigen Abseitsentscheidungen zuständig, insbesondere wenn es um knappe Linien geht. Diese zusätzlichen Kräfte sollen die Arbeitslast des Haupt-VAR reduzieren und die Effizienz der Überprüfungen steigern.

Einführung des VAR: Historie und Entwicklung im Fußball

Die Geschichte des Videobeweises im Fußball ist relativ jung, aber rasant. Erste ernsthafte Tests des VAR begannen 2016. Die Niederlande waren dabei Pioniere. Die Bundesliga führte den VAR zur Saison 2017/18 ein, zunächst in einer Testphase, die von vielen Diskussionen begleitet wurde. Seitdem hat sich das System stetig weiterentwickelt und ist heute aus den meisten Top-Ligen und internationalen Wettbewerben nicht mehr wegzudenken.

Ein Meilenstein war die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland, bei der der VAR erstmals auf globaler Bühne zum Einsatz kam und viele Entscheidungen korrigierte, die ohne ihn wohl falsch geblieben wären. Auch in der Champions League und der Europa League wurde der Videobeweis implementiert, um die Fairness in den entscheidenden Phasen der Wettbewerbe zu erhöhen. Die Einführung war oft von Skepsis begleitet, doch die Befürworter sehen in ihm ein unverzichtbares Instrument für mehr Gerechtigkeit im Spiel.

Kritik und aktuelle Diskussionen um den VAR

Trotz der unbestreitbaren Vorteile in Sachen Gerechtigkeit ist der VAR seit seiner Einführung ein ständiger Quell von Diskussionen und Kritik. Besonders die fehlende Transparenz ist ein häufiger Kritikpunkt: Fans im Stadion und vor den Bildschirmen verstehen oft nicht, warum eine Szene überprüft wird oder welche Entscheidung am Ende getroffen wurde. Die Kommunikation der VAR-Entscheidungen, wie sie beispielsweise im American Football üblich ist, wird im Fußball immer wieder gefordert, ist aber bisher nicht flächendeckend umgesetzt.

Auch die Dauer der Überprüfungen ist ein Dorn im Auge vieler Fans und Spieler. Lange Unterbrechungen nehmen dem Spiel den Fluss und die Emotionen. Zudem gibt es immer wieder Uneinigkeit bei der Auslegung von Grauzonen, insbesondere bei Handspielen oder der Intensität von Fouls. Was für den einen ein „klarer und offensichtlicher Fehler“ ist, mag für den anderen eine strittige Situation im Ermessen des Schiedsrichters sein. Die Debatte um den VAR wird uns daher wohl noch lange begleiten, auch wenn das System sich stetig anpasst und verbessert.

⚽ FNW-Einordnung

Als langjähriger Fußballfan und Gründer von fussball-nachschlagewerk.de habe ich die Einführung des VAR mit gemischten Gefühlen verfolgt. Einerseits ist der Wunsch nach Gerechtigkeit und Korrektur von klaren Fehlern absolut nachvollziehbar. Wer möchte schon ein Spiel durch eine krasse Fehlentscheidung verlieren? Andererseits hat der VAR dem Fußball auch ein Stück seiner Spontaneität und Emotionalität genommen. Das Torjubel mit angezogener Handbremse, weil man auf den „Check“ wartet, ist für mich als HSV-Fan nur schwer zu ertragen. Es zeigt, dass die Technologie zwar präziser wird, aber die menschliche Komponente und die Akzeptanz im Stadion weiterhin die größte Herausforderung bleiben.

Häufige Fragen

In welchen Situationen darf der VAR eingreifen?

Der VAR darf ausschließlich in vier spielentscheidenden Kategorien eingreifen: bei Toren und Verstößen in deren Entstehung, bei Strafstoß-Entscheidungen, bei direkten Roten Karten und bei der Verwechslung von Spielern. Ein Eingriff ist nur erlaubt, wenn ein „klarer und offensichtlicher Fehler“ des Feldschiedsrichters vorliegt oder ein „schwerwiegender übersehener Vorfall“ vorliegt. Ziel ist es, die Integrität des Spiels bei den wichtigsten Entscheidungen zu wahren, ohne jede kleine Unstimmigkeit zu korrigieren.

Was versteht man unter VAR im Fußball?

Unter VAR (Video Assistant Referee) versteht man ein System im Profifußball, bei dem ein Team von Video-Assistenten das Spiel über mehrere Monitore verfolgt. Sie prüfen spielentscheidende Situationen auf klare und offensichtliche Fehlentscheidungen des Schiedsrichters auf dem Feld. Bei einem solchen Fehler informieren sie den Feldschiedsrichter, der dann entweder eine Empfehlung annimmt oder die Szene selbst am Spielfeldrand auf einem Monitor (On-Field Review) begutachtet, bevor er eine endgültige Entscheidung trifft.

Welche neuen Regeln gibt es für den VAR seit 2026?

Seit der Saison 2026/27, also zum aktuellen Zeitpunkt, gibt es keine grundlegenden neuen Regeln für den VAR, die das Protokoll des IFAB fundamental ändern würden. Die Entwicklung konzentriert sich eher auf die Optimierung der Abläufe und die Verbesserung der Kommunikation. Beispielsweise wurde die Anzahl der Video-Assistenten in vielen Ligen erhöht (z.B. Offside VAR), um die Effizienz zu steigern und die Entscheidungsfindung zu beschleunigen. Auch die technische Ausstattung und die Kalibrierung der Abseitslinien werden stetig verfeinert.

Wann darf der VAR nicht eingreifen?

Der VAR darf nicht bei allen strittigen Situationen eingreifen. Er bleibt stumm bei Gelben und Gelb-Roten Karten (es sei denn, die erste Gelbe Karte war Teil eines direkten Roten-Karten-Vergehens), bei Eckbällen, Einwürfen und Abstößen sowie bei Freistößen außerhalb des Strafraums, die keine direkte Rote Karte nach sich ziehen. Auch bei sogenannten „Kann-Entscheidungen“, die im Ermessen des Schiedsrichters liegen und keinen klaren Fehler darstellen, wird der VAR nicht aktiv, um den Spielfluss zu wahren.

Wer ist der VAR Schiedsrichter?

Der VAR Schiedsrichter ist ein erfahrener, aktiver oder ehemaliger Bundesliga-Schiedsrichter, der speziell für diese Aufgabe geschult wurde. Er sitzt im Video-Assist-Center (VAC) und überprüft die Spielszenen. In Deutschland ist dieses Center in Köln angesiedelt. Der VAR ist Teil eines Teams, das auch einen Assistant VAR (AVAR) und gegebenenfalls einen Offside VAR umfasst. Alle VAR-Schiedsrichter sind selbst ausgebildete und qualifizierte Unparteiische, die mit den Regeln und deren Auslegung bestens vertraut sind.

Fazit

Fazit: Der VAR hat den Fußball nachhaltig verändert, indem er klare Fehlentscheidungen in spielentscheidenden VAR Situationen korrigiert. Trotz anhaltender Kritik an Transparenz und Dauer der Überprüfungen ist das System aus dem modernen Profifußball nicht mehr wegzudenken. Die vier klar definierten Eingriffsbereiche – Tore, Strafstöße, direkte Rote Karten und Spielerverwechslungen – bilden das Rückgrat seiner Arbeit. Die ständige Weiterentwicklung und die Einführung zusätzlicher Assistenten zeigen, dass man bemüht ist, das System zu optimieren und die Akzeptanz zu erhöhen, auch wenn die Diskussionen um Fairness und Spielfluss wohl nie ganz verstummen werden.

Herausgeber: Maik Möhring Media · fussball-nachschlagewerk.de · mm@maik-moehring.ch

Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

Quellen & weiterführende Informationen: DFB · FIFA

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