Beim Champions-League-Spiel in München zwischen Paris St. Germain und dem FC Bayern zeigte Keeper Matvei Safonov eine ungewöhnliche Leistung. Seine Passquote lag bei 21,2 Prozent. Trainer Luis Enrique sah, wie Safonov 13 Abstöße ausführte, von denen sechs direkt ins Seitenaus flogen.

Kurz & Knapp: Matvei Safonov von Paris St. Germain spielte in München gegen den FC Bayern in der Champions League. Der Keeper hatte dabei eine Passquote von 21,2 Prozent. Sechs seiner 13 Abstöße flogen direkt ins Seitenaus. Quelle: kicker.de
Das Wichtigste in Kürze
- Matvei Safonov, Keeper.
- Kernaussage: „Was hat so ein Keeper eigentlich in einem Champions-League-Halbfinale verloren?“
- Ort des Bezugs: Allianz-Arena
- Wettbewerb: Champions League
- Anzahl Abstöße Safonov: 13
- Abstöße Safonov, die Mitspieler erreichten: 2
Was Matvei Safonov konkret gesagt hat
„Was hat so ein Keeper eigentlich in einem Champions-League-Halbfinale verloren?“
Das Zitat wurde nach dem Champions-League-Halbfinale zwischen Paris St. Germain und dem FC Bayern in der Allianz-Arena in München geäußert. Es bezieht sich auf die Leistung von PSG-Keeper Matvei Safonov. Dieser hatte 13 Abstöße ausgeführt, von denen nur zwei einen Mitspieler erreichten. Sechs Abstöße flogen direkt ins Seitenaus. Safonovs Passquote lag bei 21,2 Prozent, was den schwächsten Wert eines über 90 Minuten eingesetzten Spielers in einem Champions-League-Spiel seit knapp viereinhalb Jahren darstellte. Im Dezember 2021 erreichte Geronimo Rulli einen Wert von 19,5 Prozent. Die durchschnittliche Passquote Safonovs in dieser Champions-League-Saison beträgt 55 Prozent.
Hintergrund zu Matvei Safonov
Matvei Safonov, der bei Paris St. Germain im Champions-League-Halbfinale in München im Tor stand, ist eigentlich für seine Fähigkeiten auf der Linie bekannt und nicht für eine historisch schwache Passquote. Der russische Keeper, der in der Vergangenheit vor allem in seiner Heimat bei Krasnodar auf sich aufmerksam machte, wurde von Trainer Luis Enrique in einem Schlüsselspiel eingesetzt. Enrique, bekannt für seinen detailversessenen Ansatz und eine klare Spielphilosophie, die auf Ballkontrolle und taktische Disziplin setzt, hatte in Paris bereits Gianluigi Donnarumma als zu schwach am Fuß eingestuft. Safonovs Auftritt mit einer Passquote von lediglich 21,2 Prozent – der schwächste Wert eines über 90 Minuten eingesetzten Spielers in der Königsklasse seit knapp viereinhalb Jahren – war dabei keine individuelle Schwäche, sondern Teil eines kalkulierten Plans. Paris St.
Was die Aussage bedeutet

Die ungewöhnliche Abstoß-Strategie von Matvei Safonov im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Bayern, bei der ein Großteil der Bälle absichtlich ins Seitenaus befördert wurde, ist ein klares Statement von Trainer Luis Enrique. Es zeigt seine extreme Detailversessenheit und den Wunsch, selbst scheinbar zufällige Spielsituationen zu kontrollieren und zu planen. Diese Herangehensweise, die PSG bereits bei Anstößen praktiziert, zielt darauf ab, den Gegner in eine bestimmte Zone zu locken und dort durch Überzahl und intensives Pressing den Ball zurückzuerobern. Für Safonov, dessen Passquote mit 21,2 Prozent ungewöhnlich niedrig war, bedeutete dies die konsequente Umsetzung einer taktischen Anweisung, die seine individuellen Fähigkeiten in den Hintergrund stellte.
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Häufig gestellte Fragen
Wer ist Matvei Safonov?
Matvei Safonov ist Keeper (Paris St. Germain).
Was hat Matvei Safonov wörtlich gesagt?
Laut kicker.de: „Was hat so ein Keeper eigentlich in einem Champions-League-Halbfinale verloren?“.
Wann und wo äußerte sich Matvei Safonov?
In Allianz-Arena.
Fazit
Matvei Safonov spielte in München für Paris St. Germain im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Bayern mit einer Passquote von 21,2 Prozent. Von 13 Abstößen erreichten nur zwei einen Mitspieler, sechs landeten direkt im Seitenaus. Dies war der schwächste Passquotenwert eines über 90 Minuten eingesetzten Spielers in einem Champions-League-Spiel seit knapp viereinhalb Jahren.
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