Erzgebirge Aue steigt nach einem 2:2-Unentschieden gegen den SV Wehen Wiesbaden in der 3. Liga ab. Trainer Jens Härtel konnte den Abstieg nicht verhindern. Der Verein muss damit erstmals in seiner Geschichte den Gang in die Viertklassigkeit antreten, da der Abstand zu Saarbrücken zwölf Punkte beträgt und nur noch drei Spieltage verbleiben.

Kurz & Knapp: Erzgebirge Aue steigt nach einem 2:2 gegen den SV Wehen Wiesbaden aus der 3. Liga ab. Damit muss der Verein, der unter Trainer Jens Härtel die Saison begann, erstmals in die Viertklassigkeit. Quelle: kicker.de
Der Spielverlauf
Erzgebirge Aue muss nach einem 2:2-Unentschieden gegen den SV Wehen Wiesbaden den Abstieg in die Viertklassigkeit hinnehmen. Der Verein aus der 3. Liga hat drei Spieltage vor Saisonende einen Rückstand von zwölf Punkten auf Saarbrücken. In den ersten sieben Saisonspielen holte Aue lediglich vier Punkte. Unter Trainer Jens Härtel gelangen zwar Siege gegen 1860 München (2:0) und in Aachen (1:0), eine nachhaltige Stabilisierung blieb jedoch aus. Im November und Dezember verzeichnete das Team in sieben Spielen nur eine Niederlage (1:3 in Wiesbaden) und gewann im Landespokal gegen Lok Leipzig mit 1:0.
„Uns ist wichtig, wieder Konstanz auf dem Trainerstuhl zu haben und diese eminent wichtige Personalie nicht jährlich zu tauschen.“
Tabellen- und Ligaeinordnung
Das 2:2 gegen den SV Wehen Wiesbaden besiegelt für Erzgebirge Aue den Abstieg in die Regionalliga Nordost, da der Rückstand von zwölf Punkten auf das rettende Ufer bei nur noch drei verbleibenden Spieltagen nicht mehr aufzuholen ist. Für den Traditionsverein bedeutet dies nach 16 Jahren in der 2. Bundesliga und einer langen Zeit im professionellen Fußball einen Tiefpunkt. Die gesamte Saison war von Instabilität geprägt, beginnend mit lediglich vier Punkten aus den ersten sieben Spielen unter Jens Härtel. Trotz eines zwischenzeitlichen Aufschwungs im November und Dezember, in dem Aue in sieben Spielen nur eine Niederlage kassierte, setzte sich der Negativtrend in der Rückrunde fort. Der Trainerwechsel zu Christoph Dabrowski brachte nicht die erhoffte Wende; unter ihm verschärfte sich die sportliche Lage, was den Abstieg nun unumgänglich macht.
Die prägenden Spieler

Der Abstieg von Erzgebirge Aue in die Regionalliga Nordost ist das Ergebnis einer katastrophalen Saison, die von individuellen Fehlern und mangelnder Konstanz geprägt war. Besonders die Verletzung von Marcel Bär, dem späteren Top-Torschützen des Vereins, zu Beginn der Spielzeit wog schwer. Bär, der in der Vergangenheit bereits bei 1860 München seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellte, fehlte als Fixpunkt im Angriff. Auch die Abgänge von Linus Rosenlöcher und Ali Loune konnten nicht adäquat kompensiert werden, was die Defensive und das Mittelfeld nachhaltig schwächte. Trainer Jens Härtel versuchte, mit einem kompakten Spiel und Fokus auf Umschaltmomente Stabilität zu schaffen, ein Ansatz, den er schon erfolgreich bei Hansa Rostock praktizierte, der jedoch in Aue zu selten Früchte trug.
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Häufig gestellte Fragen
Wie ging das Spiel aus?
Erzgebirge Aue traf auf SV Wehen Wiesbaden und das Spiel endete 2:2.
Fazit
Erzgebirge Aue steigt nach dem 2:2 gegen den SV Wehen Wiesbaden und zwölf Punkten Abstand zu Saarbrücken bei drei verbleibenden Spieltagen erstmals in die Viertklassigkeit ab. Der Verein wird somit nach 20 Jahren erstmals nicht im eingleisigen Profifußball vertreten sein. Präsident Thomas Schlesinger hatte im Dezember noch betont, Konstanz auf dem Trainerstuhl zu wollen.
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