Die FIFA hat nach Kritik die Prämien für die Weltmeisterschaft erhöht. Der FIFA-Rat traf diese Entscheidung in Vancouver. Insgesamt werden nun 871 Millionen US-Dollar, entsprechend 744 Millionen Euro, an die 48 teilnehmenden Mannschaften ausgeschüttet. Zuvor waren 727 Millionen US-Dollar vorgesehen.

Kurz & Knapp: Die FIFA hat die Prämien für die Weltmeisterschaft in Vancouver auf insgesamt 871 Millionen US-Dollar erhöht. Zuvor waren 727 Millionen vorgesehen. FIFA-Präsident Gianni Infantino äußerte, man befinde sich in der finanziell stabilsten Position der Geschichte. Quelle: kicker.de
Das Wichtigste in Kürze
- Gianni Infantino, FIFA-Präsident.
- Kernaussage: „stolz darauf, sich in der finanziell stabilsten Position ihrer Geschichte zu befinden, was es uns ermöglicht, all unseren Mitgliedsverbänden auf beispiellose Weise zu helfen. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Ressourcen der FIFA wieder in den Sport reinvestiert werden“
- Wettbewerb: Weltmeisterschaft
- Gesamte Prämien (US-Dollar): 871 Millionen US-Dollar
- Gesamte Prämien (Euro): 744 Millionen Euro
Was Gianni Infantino konkret gesagt hat
„stolz darauf, sich in der finanziell stabilsten Position ihrer Geschichte zu befinden, was es uns ermöglicht, all unseren Mitgliedsverbänden auf beispiellose Weise zu helfen. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Ressourcen der FIFA wieder in den Sport reinvestiert werden“
Die FIFA hat die Prämien für die Weltmeisterschaft erhöht, nachdem es zuvor Kritik an den ursprünglich vorgesehenen Summen gegeben hatte. Geschäftsführer Andreas Rettig hatte vor der Erhöhung der Prämien von einem "wirklich Unbehagen" gesprochen. Insgesamt werden nun 871 Millionen US-Dollar (744 Millionen Euro) an die 48 Teams ausgeschüttet, was eine Steigerung gegenüber den zuvor vorgesehenen 727 Millionen darstellt. Das Startgeld für die teilnehmenden Nationen liegt nun bei 10 Millionen US-Dollar (zuvor 9 Millionen), und für die Vorbereitungskosten werden 2,5 Millionen Dollar (zuvor 1,5 Millionen) bereitgestellt.
Hintergrund zu Gianni Infantino
Gianni Infantino, seit einigen Jahren FIFA-Präsident, steht seit seinem Amtsantritt immer wieder im Fokus, wenn es um die Verteilung von Geldern und die Expansion von Wettbewerben geht. Seine Strategie, die Weltmeisterschaft auf eine höhere Anzahl von Teilnehmern auszuweiten, ist ein zentraler Pfeiler seiner Präsidentschaft und verspricht den Mitgliedsverbänden eine größere Teilhabe, sowohl sportlich als auch finanziell. Die nun erfolgte Erhöhung der Prämien, kurz vor dem Start des Turniers, ist eine Reaktion auf die Kritik, die unter anderem aus Deutschland kam. Der Deutsche Fußball-Bund, vertreten durch Geschäftsführer Andreas Rettig, hatte zuvor die finanziellen Rahmenbedingungen als unzureichend empfunden. Angesichts der gestiegenen Teilnehmerzahl und der logistischen Herausforderungen in Nordamerika sind höhere Ausschüttungen für die Verbände essenziell, um die gestiegenen Kosten für Vorbereitung und Reise zu decken.
Was die Aussage bedeutet

Die Erhöhung der WM-Prämien durch die FIFA, kurz vor Turnierbeginn, ist ein klares Entgegenkommen an die teilnehmenden Verbände und zugleich ein strategischer Schritt zur Imagepflege. FIFA-Präsident Gianni Infantino betont die finanzielle Stabilität des Verbandes, was in der Tat durch die enormen Einnahmen aus den letzten Weltmeisterschaften und der Vermarktung des stark erweiterten Turniers in Nordamerika untermauert wird. Die Anhebung der Startgelder und Vorbereitungskosten auf nun 10 Millionen bzw. 2,5 Millionen US-Dollar kommt insbesondere kleineren Verbänden zugute, die diese Mittel dringend für Logistik und Trainingslager benötigen. Gleichzeitig reagiert die FIFA auf die Kritik von Verbänden wie dem DFB, der durch die erhöhte Teilnehmerzahl und die komplexen steuerlichen Rahmenbedingungen in Nordamerika eine degressive Entwicklung der Pro-Team-Einnahmen befürchtete.
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Häufig gestellte Fragen
Wer ist Gianni Infantino?
Gianni Infantino ist FIFA-Präsident.
Was hat Gianni Infantino wörtlich gesagt?
Laut kicker.de: „stolz darauf, sich in der finanziell stabilsten Position ihrer Geschichte zu befinden, was es uns ermöglicht, all unseren Mitgliedsverbänden auf beispiellose Weise zu helfen. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Ressourcen der FIFA wieder in den Sport reinvestiert werden“. Gesagt beim Mitteilung.
Fazit
Die FIFA hat die Prämien für die Weltmeisterschaft in Vancouver auf 871 Millionen US-Dollar erhöht, nachdem ursprünglich 727 Millionen vorgesehen waren. Dies ermöglicht den 48 teilnehmenden Teams ein Startgeld von 10 Millionen US-Dollar und 2,5 Millionen Dollar für die Vorbereitung. FIFA-Präsident Gianni Infantino betonte, die FIFA befinde sich in der finanziell stabilsten Position ihrer Geschichte.
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