Bundesliga

DFB-Pokal Finale 2026: Undav nennt VfB ‚kompletten Underdog‘

Am Samstag steigt im Olympiastadion das DFB-Pokal Finale 2026 zwischen Bayern und Stuttgart. Titelverteidiger VfB will nachlegen – doch Deniz Undav stellt klar: ‚Wir sind der komplette Underdog.‘ Was den Schwaben Hoffnung macht und welchen Plan Undav für die Feier hat.

DFB-Pokal Finale 2026: Undav nennt VfB ‚kompletten Underdog‘

DFB-Pokal Finale 2026 – Fussball Nachschlagewerk

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📊 DFB-Pokal Finale 2026: Das Wichtigste in Kürze

  • Spiel: FC Bayern München gegen VfB Stuttgart am Samstag, 23. Mai 2026, 20:00 Uhr im Olympiastadion Berlin.
  • Übertragung: Live in der ARD (Das Erste) sowie bei Sky.
  • Schiedsrichter: Sven Jablonski.
  • Undav-Zitat: „Wir haben nichts zu verlieren, wir sind der komplette Underdog“ (Sky Sport).
  • Prämien: 4,32 Mio. Euro für den Sieger, 2,88 Mio. Euro für den Finalverlierer.
  • Saisonbilanz: Bayern gewann alle drei Pflichtspiele 2025/26 gegen den VfB (5:0, 4:2, 2:1 Supercup).
  • Pokalbilanz: Bayern strebt den 21. Pokaltitel an, der VfB könnte als Titelverteidiger nachlegen.

Deniz Undav hat den VfB Stuttgart vor dem DFB-Pokal Finale 2026 gegen den FC Bayern München klar als Außenseiter eingeordnet. „Wir haben nichts zu verlieren, wir sind der komplette Underdog“, sagte der 29-jährige Stürmer am Montag im Interview mit Sky Sport. Das Endspiel der Saison 2025/26 steigt am Samstag, 23. Mai 2026, um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion – Anstoß wie immer am letzten Maiwochenende.

DFB-Pokal Finale 2026: DFB-Pokal Finale 2026: Undav
DFB-Pokal Finale 2026 – Aktuelle News und Hintergründe

Was hat Undav vor dem DFB-Pokal Finale 2026 gesagt?

Undav sieht den VfB Stuttgart vor dem Pokalendspiel in der Rolle des klaren Außenseiters. „Es gibt den klaren Favoriten, das ist der FC Bayern. Das braucht man ja auch nicht künstlich anders sehen“, erklärte der Nationalstürmer gegenüber Sky. Für die Schwaben bedeute das aber gerade keine Last, sondern eine Befreiung: „Wir schauen, ob wir der Rolle gerecht werden und dann wirklich befreiter aufspielen als sonst.“

Der Stürmer setzt auf den Faktor Konzentration. „Wir wissen, wir können sie stören, wir können sie nerven. Wir werden alles reinschmeißen.“ Sein Rezept gegen den deutschen Rekordmeister ist denkbar simpel und gleichzeitig anspruchsvoll: „Wir müssen halt weniger Fehler machen als Bayern.“

Warum ist der VfB der Underdog im Pokalfinale?

Die Saisonbilanz 2025/26 spricht eine deutliche Sprache. Der VfB hat in dieser Spielzeit in drei direkten Duellen mit den Münchnern keinen einzigen Punkt geholt. Das Hinspiel in der eigenen MHPArena verlor Stuttgart im Dezember 2025 krachend mit 0:5. Auch das Rückspiel in München ging mit 2:4 verloren. Selbst der Supercup zu Saisonbeginn endete mit 1:2 für die Bayern – das war die knappste Begegnung. Hinzu kommt: Bayern München hat 45 seiner 54 Pflichtspiele dieser Saison gewonnen, bei nur drei Niederlagen.

Trotzdem hat Sebastian Hoeneß‘ Mannschaft einen Punkt für sich: Sie kommt als Titelverteidiger nach Berlin. 2025 hatte der VfB das Pokalfinale mit 4:2 gegen Drittligist Arminia Bielefeld gewonnen – der vierte Pokaltitel der Vereinsgeschichte. Diese Erfahrung könnte ein Vorteil sein. Die Mehrzahl der Spieler weiß, wie sich ein Endspiel im Olympiastadion anfühlt.

Wie sind die beiden Teams ins Finale eingezogen?

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DFB-Pokal Finale 2026 – Details im Überblick

Beide Klubs mussten kämpfen, doch auf unterschiedliche Weise. Bayern gewann das Halbfinale am 22. April 2026 mit 2:0 bei Bayer Leverkusen. Harry Kane traf in der 22. Minute, Luis Díaz erhöhte in der Nachspielzeit (90.+3) zum Endstand. Für die Münchner war es der erste Finaleinzug seit 2020 – sechs Jahre Wartezeit auf das Endspiel in Berlin.

Der VfB musste deutlich länger arbeiten. Im Halbfinale gegen den SC Freiburg in der heimischen MHPArena gerieten die Schwaben durch Maximilian Eggestein (28.) in Rückstand. Deniz Undav glich in der 70. Minute aus. Erst in der 119. Minute der Verlängerung sorgte Tiago Tomás für den 2:1-Siegtreffer. Ein in der Nachspielzeit aberkanntes Freiburger Tor sorgte für hitzige Diskussionen.

Eckdaten FC Bayern München VfB Stuttgart
Trainer Vincent Kompany (Belgien) Sebastian Hoeneß
Top-Torjäger Harry Kane (54 Tore Pflichtspiel) Deniz Undav (24 Tore Pflichtspiel)
Bundesliga 2025/26 Meister (Platz 1) Platz 4
Pokalfinals (gesamt) 25. Finalteilnahme 5. Finalteilnahme
Pokalsiege bisher 20 (Rekord) 4
Letzter Pokaltitel 2020 (Saison 2019/20) 2025 (gegen Bielefeld)

Quelle: DFB, fcbayern.com, vfb.de, Stand 19. Mai 2026.

Das Stürmerduell Kane gegen Undav

Im Endspiel treffen die beiden besten Bundesliga-Torjäger der vergangenen Saison aufeinander. Harry Kane sicherte sich mit 36 Treffern mit deutlichem Abstand die Torjägerkanone vor Deniz Undav (19 Tore). Eine Differenz von 17 Toren zwischen Torschützenkönig und Hauptverfolger hatte es zuletzt vor über 50 Jahren gegeben.

Undav schwärmte vor dem Finale ungewöhnlich offen vom Engländer: „Er hat vor dem Tor eine Ruhe. Seine Kaltschnäuzigkeit. Was mir aufgefallen ist, dass er gefühlt bei jedem Torschuss eine Sekunde kurz in sich geht, kurz atmet und dann erst schießt.“ Genau diese Eigenschaft fehle ihm selbst: „Wenn ich das ein bisschen hätte, dann glaube ich, hätte ich mehr Tore oder könnte mehr Tore schießen.“

Trotz der Bewunderung sieht der Stuttgarter eigene Stärken. „Ich glaube, Bälle spielen und Vorlagen geben, das kann ich auch sehr gut. Aber er hat vor dem Tor eine Ruhe.“ Beide Stürmer reisen danach mit Deutschland zur WM 2026.

Was plant Undav bei einem Pokalsieg?

Sollte der VfB tatsächlich gewinnen, hat Undav schon einen klaren Plan für die Feierlichkeiten: einen Sieges-Döner in Berlin. „In Berlin sowieso. Falls wir gewinnen sollten, wird jeder einen Döner essen. Ich glaube, da kommst du nicht drumherum“, sagte der Stürmer bei Sky. Die Vorbereitung läuft akribisch: „Ich schaue ein paar YouTube-Videos vorher über die Top-5-Döner in Berlin und gucke, was mir da gefällt.“

Es wäre nicht der erste Pokal-Döner für Undav. Bereits nach dem Finalsieg 2025 gegen Bielefeld hatte die Mannschaft die Tradition begründet. Das Ritual passt zum Stürmer mit türkischen Wurzeln, der mit seiner bodenständigen Art längst zum Publikumsliebling in Stuttgart geworden ist.

Welche personellen Sorgen haben beide Teams?

Bei Bayern München ist Torhüter Manuel Neuer ein Sorgenkind. Der Kapitän hatte sich am 16. Mai 2026 im Liga-Spiel gegen 1. FC Köln ein leichtes Wadenproblem zugezogen und kürzertreten müssen. „Wir haben noch Hoffnung“, sagte Sportvorstand Max Eberl laut kicker.de über den möglichen Einsatz. Linksverteidiger Alphonso Davies kämpft zudem mit einer erneuten Oberschenkelverletzung. Serge Gnabry fällt definitiv aus.

Beim VfB Stuttgart sind nach dem intensiven Halbfinale gegen Freiburg einige Spieler angeschlagen, konkrete Ausfälle für das Finale wurden bis Redaktionsschluss aber nicht offiziell bestätigt. Sebastian Hoeneß zeigte sich nach der Halbfinal-Krimi-Partie kämpferisch: „Ich freue mich, dass es die Bayern sind. Ein Pokalsieg im Finale gegen Bayern – da geht nichts mehr drüber.“

Wer pfeift das Finale und welche Prämien winken?

Das Endspiel im Olympiastadion leitet Sven Jablonski. Der Bremer Schiedsrichter feierte in dieser Saison sein Champions-League-Debüt. Es ist seine erste Berufung zu einem DFB-Pokal-Finale.

Finanziell ist das Pokalfinale die mit Abstand lukrativste Einzelpartie des deutschen Vereinsfußballs. Der Sieger erhält 4.320.000 Euro vom DFB. Auch der Verlierer geht nicht leer aus: 2.880.000 Euro fließen ins Vereinssäckel. Hinzu kommt die garantierte Qualifikation für die Gruppenphase der UEFA Europa League 2026/27 für den Pokalsieger – sofern dieser nicht ohnehin über die Liga in die Champions League einzieht. Jeder Finalist erhält rund 24.000 Tickets vom DFB.

Was sagt die Historie über das Pokalfinale Bayern gegen VfB?

Es ist nicht das erste Pokalendspiel zwischen den beiden Klubs. Bereits 1986 standen sich Bayern und Stuttgart im DFB-Pokal-Finale gegenüber – damals gewannen die Münchner. Für die Bayern wäre der 21. Pokaltitel in der 83. Auflage des Wettbewerbs eine weitere Marke in ihrer Geschichte als Rekordpokalsieger. Sollte das Team von Bayern München die Bundesliga und den Pokal holen, wäre das Double perfekt – und Vincent Kompanys erster Pokal als Trainer der Münchner. Für den VfB wäre es der fünfte Pokalsieg.

Fazit: Auf dem Papier ist der FC Bayern der klare Favorit – die Saisonbilanz und die Statistik sprechen für die Münchner. Aber: Im Pokalfinale gilt eine eigene Logik. Der VfB Stuttgart hat als Titelverteidiger Endspielerfahrung und mit Deniz Undav einen Stürmer in Topform. Die Underdog-Rolle könnte Stuttgart befreien. Spannend wird es allemal.

DFB-Pokal Finale 2026 – DFB-Pokal Finale 2026: Undav
DFB-Pokal Finale 2026 – Bericht auf Fussball Nachschlagewerk

FAQ zum DFB-Pokal Finale 2026

Wann und wo findet das DFB-Pokal Finale 2026 statt?

Das DFB-Pokal Finale 2026 findet am Samstag, 23. Mai 2026, um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion statt. Es ist die 42. Auflage des Endspiels in Folge an diesem traditionellen Spielort und das 83. Pokalfinale in der Geschichte des Wettbewerbs. Im Endspiel treffen Rekordpokalsieger FC Bayern München und Titelverteidiger VfB Stuttgart aufeinander. Die Partie wird live in der ARD (Das Erste) sowie bei Sky übertragen. Schiedsrichter der Begegnung ist Sven Jablonski aus Bremen, der in dieser Saison auch sein Champions-League-Debüt gegeben hat.

Warum sieht sich der VfB Stuttgart als Underdog?

Stuttgarts Stürmer Deniz Undav hat die Rolle seiner Mannschaft selbst öffentlich definiert: „Wir haben nichts zu verlieren, wir sind der komplette Underdog“, sagte er bei Sky Sport. Hintergrund ist die desaströse Saisonbilanz gegen Bayern: Der VfB verlor 2025/26 alle drei Direktbegegnungen (0:5 im Hinspiel, 2:4 im Rückspiel, 1:2 im Supercup). Bayern beendet die Bundesliga als Meister, Stuttgart liegt auf Tabellenplatz vier. Undav setzt darauf, dass die VfB-Elf in der Außenseiterrolle befreiter aufspielen kann als bisher.

Wer hat das DFB-Pokal Finale 2025 gewonnen?

Den DFB-Pokal 2025 gewann der VfB Stuttgart mit 4:2 gegen Drittligist Arminia Bielefeld. Das Spiel wurde am 24. Mai 2025 im Berliner Olympiastadion ausgetragen, Man of the Match wurde der Stuttgarter Angelo Stiller. Für den VfB war es bereits der vierte Pokaltitel der Vereinsgeschichte. Bielefeld stand als erst vierter Drittligist der Geschichte in einem Pokalfinale, scheiterte aber an der Klasse der Schwaben. Mit dem Triumph qualifizierte sich Stuttgart automatisch für die Gruppenphase der UEFA Europa League 2025/26.

Wie steht es im Pokal-Stürmerduell Kane gegen Undav?

Harry Kane und Deniz Undav führten die Bundesliga-Torschützenliste der vergangenen Saison gemeinsam an. Kane wurde mit 36 Saisontoren überlegener Torschützenkönig, Undav landete mit 19 Treffern auf Rang zwei. Eine derart deutliche Differenz von 17 Toren zwischen Torjägerkönig und Verfolger gab es in der Bundesliga zuletzt vor über 50 Jahren. Insgesamt erzielte Kane in allen Pflichtspielen 54 Tore für Bayern, Undav kam für den VfB auf 24 Treffer. Beide Stürmer reisen nach dem Finale mit dem DFB-Team zur Weltmeisterschaft 2026.

Welche Prämie gibt es im DFB-Pokal Finale 2026?

Der Sieger des DFB-Pokal-Finales 2026 erhält vom Deutschen Fußball-Bund eine Prämie von 4.320.000 Euro. Der unterlegene Finalist geht trotzdem mit 2.880.000 Euro nicht leer aus. Dazu kommen weitere Einnahmen aus TV-Geldern, Ticketverkauf und Sponsoring. Der Pokalsieger qualifiziert sich automatisch für die Gruppenphase der UEFA Europa League der folgenden Saison – sofern er sich nicht ohnehin über die Bundesliga für die Champions League qualifiziert hat. In diesem Fall rückt der unterlegene Bundesliga-Vertreter nach.

Was plant Deniz Undav bei einem Pokalsieg?

Deniz Undav hat schon einen konkreten Plan für eine mögliche Siegesfeier in Berlin: einen Sieges-Döner. „In Berlin sowieso. Falls wir gewinnen sollten, wird jeder einen Döner essen. Ich glaube, da kommst du nicht drumherum“, sagte der 29-Jährige bei Sky Sport. Die Auswahl der richtigen Adresse bereitet er strukturiert vor: „Ich schaue ein paar YouTube-Videos vorher über die Top-5-Döner in Berlin.“ Damit setzt der VfB-Stürmer eine Tradition fort, die er bereits nach dem Pokaltriumph 2025 gegen Bielefeld begründet hatte.

Quellen: dfb.de, fcbayern.com, vfb.de, Sky Sport, kicker.de. Stand: 19. Mai 2026.

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