Die Meisterserie von Ludogorets Razgrad in der bulgarischen efbet Liga steht vor dem Ende. Nach 14 Titeln in Folge könnte Levski Sofia den Abo-Meister ablösen und sich erstmals seit 2009 wieder zum Champion krönen. Dies wäre der 27. Meistertitel für Levski Sofia.

Kurz & Knapp: Die 14-jährige Meisterserie von Ludogorets Razgrad in der bulgarischen efbet Liga steht vor dem Ende. Levski Sofia kann sich zum neuen Meister krönen und damit die Dominanz von Ludogorets Razgrad beenden. Quelle: transfermarkt.de
Das Wichtigste in Kürze
- Verein: Ludogorets Razgrad
- Wettbewerb: efbet Liga
- Land: Bulgarien
- Titel in Folge Ludogorets Razgrad: 14
- Meistertitel Levski Sofia seit: 2009
- Gesamtmeistertitel Levski Sofia: 27
Im Detail
Die Meisterserie von Ludogorets Razgrad mit 14 Titeln in Folge in Bulgariens efbet Liga steht vor dem Ende. Levski Sofia kann sich zum neuen Champion krönen, was den ersten Titel seit 2009 und den insgesamt 27. bedeuten würde. Während Ludogorets Razgrad mit einem Kaderwert von 45,65 Millionen Euro und hohen Transferausgaben von 8,57 Millionen Euro über das höchste Budget verfügt, wird die Transferpolitik kritisch gesehen. Neuzugänge wie Filip Kaloc, für den 2,8 Millionen Euro gezahlt wurden, erreichen demnach nicht das Niveau der verkauften Spieler. Levski Sofia, dessen Kaderwert auf 28,50 Millionen Euro gestiegen ist, wird als beständigere Mannschaft mit starker Fan-Unterstützung wahrgenommen.
„Levski ist die bessere und beständigere Mannschaft und wird unabhängig davon, ob sie zu Hause oder auswärts spielt, von den Fans unterstützt. Levski ist ein Team, während Ludogorets aus Einzelkämpfern besteht.“
Einordnung
Die drohende Ablösung von Ludogorets Razgrad als bulgarischer Meister markiert das Ende einer bemerkenswerten Ära, die mit 14 aufeinanderfolgenden Titeln eine der längsten europäischen Serien darstellt und lediglich von Skonto Riga sowie Lincoln Red Imps FC erreicht wurde. Diese Dominanz, die sich auch in einem deutlich höheren Kaderwert und Transferbudget widerspiegelt, scheint nun an ihre Grenzen zu stoßen. Während Ludogorets zuletzt mit einer weniger erfolgreichen Transferpolitik und mangelnder Konstanz zu kämpfen hatte, wie die Verpflichtung von Filip Kaloc als Ersatz für Jakub Piotrowski verdeutlicht, hat Herausforderer Levski Sofia eine beeindruckende Entwicklung durchgemacht. Der Traditionsverein, der 2020 kurz vor dem Bankrott stand, wurde durch die leidenschaftliche Führung von Nasko Sirakov, einem ehemaligen Sportdirektor der erfolgreichen Europapokal-Jahre um 2005/06, und die massive Unterstützung der Fans wiederbelebt.
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Fazit

Die Serie von 14 Meistertiteln in Folge für Ludogorets Razgrad steht vor dem Ende. Levski Sofia, das seit 2009 keinen Titel mehr gewann, kann sich zum neuen Meister der efbet Liga krönen.

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