Der letzte Bundesliga-Spieltag hatte weitreichende finanzielle Auswirkungen für die beteiligten Vereine. Werder Bremens Vorsitzender der Geschäftsführung, Klaus Filbry, bezifferte die potenziellen Einnahmeverluste im Falle eines Abstiegs auf 20 bis 25 Millionen Euro durch eine Reduzierung des TV-Geldes. Die finanzielle Kluft zwischen den Ligen wurde als "Welten" beschrieben.

Kurz & Knapp: Ein Abstieg aus der Bundesliga kann für Werder Bremen zu Einnahmeverlusten von 20 bis 25 Millionen Euro führen, wie der Vorsitzende der Geschäftsführung, Klaus Filbry, angab. Dies ist auf eine signifikante Reduzierung des TV-Geldes zurückzuführen. Quelle: transfermarkt.de
Das Wichtigste in Kürze
- Wettbewerb: Bundesliga
- Geldverlust bei Abstieg (Werder Bremen): 20 Mio. bis 25 Mio. Euro
- Champions-League Startgeld: 18,6 Mio. Euro
- Europa League Startgeld: 4,3 Mio. Euro
Im Detail
Der letzte Bundesliga-Spieltag hat weitreichende finanzielle Auswirkungen. Ein Abstieg in die 2. Bundesliga hätte für Werder Bremen laut dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Klaus Filbry, einen Verlust von 20 bis 25 Millionen Euro bei den Einnahmen durch TV-Gelder bedeutet. Die Qualifikation für die Champions League bringt ein Startgeld von 18,6 Millionen Euro, während es in der Europa League nur 4,3 Millionen Euro sind. Ein Sieg in der Champions League wird mit 2,1 Millionen Euro prämiert, in der Europa League mit 450.000 Euro. Das Erreichen des Achtelfinales in der Königsklasse bringt 11 Millionen Euro, in der Europa League 1,75 Millionen Euro.
„20 Mio. bis 25 Mio. Euro weniger Einnahmen durch eine signifikante Reduzierung des TV-Geldes“
Einordnung
Der letzte Spieltag in der Bundesliga ist traditionell nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch ein Tag, an dem über Millionen Euro entschieden wird. Die finanziellen Auswirkungen reichen weit über die direkten Prämien für Meisterschaft oder Europapokal hinaus. Ein Abstieg aus der Bundesliga, wie ihn Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry skizzierte, bedeutet für einen Verein schnell Einbußen von 20 bis 25 Millionen Euro allein durch die Reduzierung der TV-Gelder, was eine enorme Belastung für die Kaderplanung und Infrastruktur darstellt. Gleichzeitig winken den Champions-League-Teilnehmern, wie zuletzt Bayer Leverkusen, Startgelder von rund 18,6 Millionen Euro, plus weitere Millionen für Siege und das Erreichen der K.o.-Runde. Selbst im Mittelfeld der Tabelle kämpfen die Klubs um jeden Platz, da die DFL die Medienerlöse zu über 40 Prozent nach einer Fünf- und Zehn-Jahrestabelle ausschüttet.
Mehr zum Thema: Manuel Neuer wird Weltmeisterschaft, Lukas Daschner spricht über.
Fazit

Der letzte Bundesliga-Spieltag hat erhebliche finanzielle Auswirkungen. Ein Abstieg kann für Vereine wie Werder Bremen einen Einnahmeverlust von 20 Mio. bis 25 Mio. Euro bedeuten, wie der Vorsitzende der Geschäftsführung Klaus Filbry erwähnte. Auch jeder Tabellenplatz ist entscheidend, da mehr als 40 Prozent der Medienerlöse auf der Leistungssäule basieren, die sich nach Fünf- und Zehn-Jahrestabellen richtet.

Schreibe einen Kommentar