Sebastian Kehl, ehemaliger Sportdirektor des BVB, ist ein Kandidat für den Sportdirektor-Posten bei Tottenham Hotspur in der Premier League. Der englische Club plant offenbar eine Neubesetzung auf Führungsebene. Cheftrainer Roberto de Zerbi übernahm sein Amt Ende März.

Kurz & Knapp: Sebastian Kehl, zuvor Sportdirektor beim BVB, ist Top-Kandidat für einen Sportdirektor-Posten bei Tottenham Hotspur. Der englische Premier-League-Klub plant offenbar eine Neuausrichtung in der Führungsebene. Quelle: kicker.de
Was der Transfer konkret bedeutet
Sebastian Kehl, zuletzt Sportdirektor beim BVB, ist ein Kandidat für einen Sportdirektor-Posten bei Tottenham Hotspur. Kehl war seit 2018 Leiter der Lizenzspielerabteilung des BVB und wurde 2022 Sportdirektor bei Borussia. Für den BVB absolvierte der 46-Jährige 361 Pflichtspiele. Tottenham Hotspur plant offenbar eine Umstrukturierung auf Führungsebene und könnte Kehl eine prominente Rolle anbieten. Der Verein aus England, dessen Cheftrainer Roberto de Zerbi Ende März sein Amt antrat, steht aktuell in der Premier League auf einem Abstiegsplatz.
- Spiele verbleibend für Tottenham Hotspur: Fünf
- Jahre seit letztem Abstieg aus Englands Oberhaus für Tottenham: fast 50
- Saison des letzten Abstiegs von Tottenham: 1976/77
- Jahre nach dem letzten Abstieg von Tottenham: ein Jahr später
- Einführung der Premier League: 1992
- Punkte hinter dem rettenden Ufer für Tottenham: zwei
- Alter von Sebastian Kehl: 46
- Dienstantritt von Roberto de Zerbi als Cheftrainer: Ende März
- Pflichtspiele für BVB von Sebastian Kehl: 361
- Beginn als Leiter der Lizenzspielerabteilung beim BVB: 2018
- Beginn als Sportdirektor bei Borussia: 2022
Karriere-Hintergrund
Sebastian Kehl könnte bei Tottenham Hotspur eine Schlüsselrolle im angestrebten Umbruch übernehmen, nachdem er beim BVB zuletzt als Sportdirektor tätig war. Seine Karriere bei Borussia Dortmund, wo er von 2018 an die Lizenzspielerabteilung leitete und seit 2022 als Sportdirektor fungierte, prägte er durch eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Trainern und die Kaderplanung in einem ambitionierten Umfeld der Bundesliga. Als Spieler war Kehl eine Identifikationsfigur des BVB, gewann mit dem Verein mehrfach die Deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal. Diese Erfahrung als Führungspersönlichkeit und seine Kenntnis der Mechanismen eines Spitzenklubs könnten ihn für Tottenham interessant machen, die nach einer sportlich schwierigen Phase eine Neuausrichtung suchen. Kehl würde auf Roberto de Zerbi treffen, einen Cheftrainer, der für einen progressiven, ballbesitzorientierten und intensiven Spielstil steht, den er bereits erfolgreich bei Sassuolo und Brighton & Hove Albion implementiert hat.
Was der Transfer bedeutet

Sebastian Kehl, der bis vor Kurzem als Sportdirektor bei Borussia Dortmund tätig war, steht vor einer potenziell reizvollen, aber auch enorm herausfordernden Aufgabe bei Tottenham Hotspur. Nach seiner Spielerkarriere, die ihn über viele Jahre zu einem prägenden Gesicht des BVB machte, sammelte Kehl in Dortmund zunächst als Leiter der Lizenzspielerabteilung und später als Sportdirektor wichtige Erfahrungen im Management. Sein möglicher Wechsel zu den abstiegsbedrohten Spurs, die nach fast 50 Jahren Erstklassigkeit am Rande des Abstiegs stehen, wäre ein Sprung in eine der anspruchsvollsten Ligen Europas und eine Nagelprobe für seine Fähigkeiten. Tottenham erwartet von ihm nicht nur einen Kaderumbruch, sondern auch eine Neuausrichtung der sportlichen Strategie, idealerweise in enger Abstimmung mit dem erst kürzlich verpflichteten Trainer Roberto de Zerbi. Für den BVB, der Kehl überraschend freistellte, wäre sein Engagement in der Premier League eine Bestätigung für die Qualität seiner Arbeit, auch wenn der Zeitpunkt der Trennung in Dortmund Fragen aufwarf.
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Häufig gestellte Fragen
Zu welchem Verein wechselt Sebastian Kehl?
Sebastian Kehl wechselt von BVB zu Tottenham Hotspur.
Fazit
Sebastian Kehl, der bis März Sportdirektor beim BVB war, ist nun Top-Kandidat für den Sportdirektor-Posten bei Tottenham Hotspur in England. Die Spurs kämpfen fünf Spiele vor Saisonende um den Verbleib in der Premier League. Sie liegen zwei Punkte hinter dem rettenden Ufer und könnten erstmals seit der Saison 1976/77 wieder absteigen.
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