Bianca Rech, Direktorin Frauenfußball beim FC Bayern München, regt eine Regelanpassung im Frauenfußball an. Anlass ist die Rote Karte für Linksverteidigerin Franziska Kett im Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona. Kett erhielt den Platzverweis nach 35 Spielminuten.

Kurz & Knapp: Bianca Rech vom FC Bayern München regt nach einer Roten Karte für Franziska Kett im Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona eine Regelanpassung an. Die Direktorin Frauenfußball fordert eine Diskussion über die Bewertung von Haareziehen im Frauenfußball. Quelle: kicker.de
Der Spielverlauf
Im Champions-League-Spiel zwischen Bayern München und dem FC Barcelona endete die Partie mit einem 1:1-Unentschieden. Eine Schlüsselszene ereignete sich in der 35. Spielminute, als Bayerns Linksverteidigerin Franziska Kett, 21 Jahre alt, die Rote Karte erhielt. Direktorin Frauenfußball Bianca Rech, 45 Jahre alt, äußerte sich kritisch zur Entscheidung und regte eine Regelanpassung im Frauenfußball an. Klara Bühl bezeichnete die Situation als knifflig und betonte, dass Kett keine Absicht hatte. Insgesamt wurden im Spiel eine Rote Karte und fünf Gelbe Karten für Spielerinnen sowie zwei Gelbe Karten für Funktionäre verteilt. Rech sah die Kontrolle der Schiedsrichterin als verloren an.
„Eine knifflige Situation. Sie hat das definitiv nicht mit Absicht gemacht“
Tabellen- und Ligaeinordnung
Das 1:1-Unentschieden im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona ist für die Frauen des FC Bayern München ein gemischtes Ergebnis. Einerseits bewiesen sie nach dem Platzverweis für Franziska Kett Moral und retteten in Unterzahl das Remis, was für das Rückspiel eine gute Ausgangsposition schafft, auch wenn Barcelona als Favorit gilt. Andererseits steht das Team nun vor der Mammutaufgabe, im Rückspiel ohne den gesperrten Trainer José Barcala auszukommen, dessen Platzverweis die ohnehin schon hitzige Stimmung zusätzlich anheizte. In der Bundesliga haben die Münchnerinnen zuletzt die Meisterschaft gewonnen, was ihnen den Rücken stärkt. Für Barcelona, das in der heimischen Liga dominierend auftritt, ist ein Auswärts-Unentschieden in München ebenfalls kein schlechtes Ergebnis, aber auch sie werden die verbleibenden Minuten im Rückspiel konzentriert angehen müssen, um den Finaleinzug zu sichern.
Die prägenden Spieler

Franziska Kett, die erst 21-jährige Linksverteidigerin des FC Bayern München, prägte die Partie gegen den FC Barcelona in der Champions League mit einer höchst ungewöhnlichen Aktion. Ihre Rote Karte nach einem Haareziehen an Salma Paralluelo in der 35. Minute warf nicht nur sie selbst, sondern auch die Bayern im wichtigen Halbfinal-Hinspiel zurück. Obwohl Kett eigentlich für ihre offensiven Impulse bekannt ist und im Spielverlauf sogar einen Treffer erzielen konnte, wurde ihr Auftritt durch diesen unglücklichen Moment überschattet. Direktorin Bianca Rech regte daraufhin eine grundsätzliche Diskussion über die Auslegung solcher Vergehen im Frauenfußball an, da die Absicht und die Art der Berührung eine Rolle spielen sollten.
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Häufig gestellte Fragen
Wie ging das Spiel aus?
Bayern München traf auf FC Barcelona und das Spiel endete 1:1.
Fazit
Bianca Rech, Direktorin Frauenfußball bei Bayern München, regt nach dem Platzverweis von Franziska Kett gegen den FC Barcelona eine Regelanpassung an. Sie sieht Diskussionsbedarf bei der Beurteilung von Haareziehen im Frauenfußball, insbesondere hinsichtlich der Intensität des Vergehens.
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