Der VfL Wolfsburg beabsichtigte, Viola Odebrecht von RB Leipzig als neue Sportliche Leiterin zu verpflichten. Sie sollte die Nachfolge des 57-jährigen Ralf Kellermann antreten, der als Direktor Frauenfußball tätig war. Die 43-jährige Odebrecht arbeitet seit 2019 bei RB Leipzig.

Kurz & Knapp: Der VfL Wolfsburg wollte Viola Odebrecht von RB Leipzig als neue Sportliche Leiterin verpflichten. Die 43-Jährige, die 2019 zu RB Leipzig kam, sollte die Nachfolge des 57-jährigen Ralf Kellermann antreten. Quelle: kicker.de
Was der Transfer konkret bedeutet
Der VfL Wolfsburg hatte versucht, Viola Odebrecht als neue Sportliche Leiterin für den Frauenfußball zu verpflichten. Odebrecht, die 2019 zu RB Leipzig wechselte und dort als Sportliche Leiterin tätig ist, sollte die Nachfolge von Ralf Kellermann antreten. Kellermann ist seit 2017 Direktor Frauenfußball beim VfL Wolfsburg. Odebrecht äußerte sich in einem kicker-Interview Anfang Februar positiv über die Zusammenarbeit mit einer bekannten Chefin. Trotz des Interesses des VfL Wolfsburg verbleibt die 43-Jährige bei RB Leipzig, wo sie den Kader für die kommende Saison plant.
- Alter Viola Odebrecht: 43
- Eintrittsjahr Viola Odebrecht bei RB Leipzig: 2019
- Tabellenplatz RB Leipzig: 10
- Alter Ralf Kellermann: 57
- Jahre Ralf Kellermann Sportlicher Leiter/Direktor Frauenfußball beim VfL Wolfsburg: 2017
- Alter Osman Cankaya: 36
„Es ist natürlich umso schöner, eine Chefin zu bekommen, die man schon kennt“
Karriere-Hintergrund
Viola Odebrecht, die bei RB Leipzig als Sportliche Leiterin tätig ist, hat eine lange und erfolgreiche Karriere im deutschen Frauenfußball hinter sich. Als Spielerin war sie eine prägende Figur, die unter anderem für den VfL Wolfsburg auflief und mit dem Verein auch Titel gewann, darunter die UEFA Women's Champions League und die deutsche Meisterschaft. Ihre Erfahrung auf höchstem Niveau, sowohl national als auch international, prädestiniert sie für eine führende Rolle im Management. Nach ihrer aktiven Karriere wechselte sie in den administrativen Bereich, wo sie zunächst als Nachwuchskoordinatorin für die "Wölfinnen" tätig war, bevor sie 2019 zu RB Leipzig wechselte. Dort war sie maßgeblich am Aufbau und der Etablierung des Frauenfußball-Bereichs beteiligt, der sich in der Bundesliga etabliert hat. Dieses Profil, kombiniert mit ihrer Kenntnis des Wolfsburger Umfelds, machte sie zu einer logischen Kandidatin für die Nachfolge von Ralf Kellermann.
Was der Transfer bedeutet

Die Bemühungen des VfL Wolfsburg, Viola Odebrecht als Nachfolgerin für den scheidenden Ralf Kellermann zu gewinnen, zeigen die hohe Wertschätzung für ihre Arbeit und ihre Kenntnisse des Wolfsburger Systems. Odebrecht, die bereits als Nachwuchskoordinatorin bei den Wölfinnen tätig war, hätte eine nahtlose Übergabe erleichtern können, da sie die Strukturen und die Philosophie des erfolgreichen Frauenfußball-Bereichs des VfL kennt. Für Wolfsburg, das seit Jahren zu den Top-Adressen in Europa gehört und regelmäßig um nationale sowie internationale Titel spielt, wäre ihre Verpflichtung ein klares Signal für Kontinuität gewesen. Ihre Entscheidung, bei RB Leipzig zu bleiben, wo sie seit 2019 als Sportliche Leiterin wirkt, ist ein Erfolg für den sächsischen Klub. Leipzig, der sich als Aufsteiger in der Bundesliga etabliert hat und aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz steht, kann mit Odebrecht weiter auf eine erfahrene Kraft setzen, die maßgeblich am Aufbau des Frauenfußball-Standorts beteiligt war.
Mehr zum Thema: Elvis Rexhbecaj wechselt Wolfsburg, Aleksandar Pavlovic spricht über.

Häufig gestellte Fragen
Zu welchem Verein wechselt Viola Odebrecht?
Viola Odebrecht wechselt von RB Leipzig zu VfL Wolfsburg.
Fazit
Der VfL Wolfsburg wollte Viola Odebrecht von RB Leipzig als neue Sportliche Leiterin verpflichten. Die 43-Jährige, seit 2019 bei RB Leipzig, war zuvor in Wolfsburg als Nachwuchskoordinatorin tätig. Trotz des Interesses des VfL Wolfsburg und der Aussage von Viola Odebrecht, eine bekannte Chefin zu bevorzugen, konnte der Transfer nicht realisiert werden.
Schreibe einen Kommentar