Der SV Waldhof Mannheim wurde vom DFB-Sportgericht wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe von 12.000 Euro belegt. Dies geschah nach einem Vorfall am 27. Spieltag der 3. Liga, als beim Spiel von Rot-Weiss Essen gegen den SV Waldhof Mannheim RWE-Keeper Felix Wienand durch einen Knallkörper verletzt wurde. Das Spiel musste in der 53. Minute für eine Dreiviertelstunde unterbrochen werden.

Kurz & Knapp: Der SV Waldhof Mannheim wurde vom DFB-Sportgericht nach einem Knallkörper-Vorfall mit einer Geldstrafe von 12.000 Euro belegt. Beim Spiel der 3. Liga gegen Rot-Weiss Essen musste RWE-Keeper Felix Wienand in der 53. Quelle: kicker.de
Der Spielverlauf
Der SV Waldhof Mannheim wurde vom DFB-Sportgericht nach einem Vorfall im Drittliga-Spiel gegen Rot-Weiss Essen mit einer Geldstrafe von 12.000 Euro belegt. Am 27. Spieltag, als Rot-Weiss Essen 1:0 gegen den SV Waldhof Mannheim gewann, kam es in der 53. Minute zu einer Spielunterbrechung von einer Dreiviertelstunde. RWE-Keeper Felix Wienand musste nach einem Knallkörper-Wurf verletzungsbedingt ausgewechselt werden und stand am 28. Spieltag nicht zur Verfügung. Torsten Becker, der zuständige Einzelrichter, erklärte, dass bei der Strafhöhe die lange Spielunterbrechung und die Verletzung eines Spielers berücksichtigt wurden. Eine Rolle spielte auch, dass die verantwortliche Person ermittelt werden konnte.
„Bei der Strafhöhe haben wir einerseits berücksichtigt, dass es infolge des Vorfalls zu einer längeren Spielunterbrechung kam und ein Spieler verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Von Bedeutung für das Strafmaß war andererseits aber in besonderem Maße, dass die verantwortliche Person ermittelt werden konnte“
Tabellen- und Ligaeinordnung
Das Ergebnis des 27. Spieltags, ein 1:0-Sieg für Rot-Weiss Essen gegen den SV Waldhof Mannheim, hatte für beide Vereine unterschiedliche Auswirkungen auf den Saisonverlauf in der 3. Liga. Für RWE war der knappe Heimerfolg ein wichtiger Schritt im Kampf um die oberen Tabellenregionen, wo man sich im Mittelfeld der Liga etabliert hat und immer wieder den Anschluss an die Aufstiegsplätze sucht. Mannheim hingegen, das in dieser Saison eher im Abstiegskampf verwickelt ist, verpasste wichtige Punkte, um sich von der Abstiegszone zu entfernen. Der Vorfall mit dem Knallkörper und die damit verbundene lange Spielunterbrechung überschatteten das sportliche Geschehen und führten nun zu der Geldstrafe für den SV Waldhof, was die angespannte finanzielle Lage vieler Drittligisten zusätzlich belasten kann.
Die prägenden Spieler

Im Fokus des Vorfalls stand Felix Wienand, der junge Keeper von Rot-Weiss Essen, dessen Einsatz in der 53. Minute jäh unterbrochen wurde. Für Wienand, der in dieser Spielzeit bereits acht Partien für RWE bestritten hatte, war dies ein schwerwiegender Rückschlag. Er hatte zuvor die Vertretung für den verletzten Stammtorhüter Jakob Golz übernommen und sich in dieser Rolle stabilisiert. Das erlittene Knalltrauma zwang ihn zu einer Zwangspause, wodurch er am darauffolgenden 28. Spieltag nicht zur Verfügung stand. Die Rückkehr von Golz nach dessen Innenbandverletzung wurde durch diesen Vorfall beschleunigt, was Wienands weitere Entwicklung im Tor vorerst ausbremste. Solche Ereignisse können für junge Spieler, die sich gerade im Profifußball etablieren, besonders prägend und psychisch belastend sein.
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Häufig gestellte Fragen
Wie ging das Spiel aus?
Rot-Weiss Essen traf auf SV Waldhof Mannheim und das Spiel endete 1:0.
Fazit
Der SV Waldhof Mannheim wurde vom DFB-Sportgericht mit einer Geldstrafe von 12.000 Euro belegt. Grund war ein unsportliches Verhalten der Anhänger beim Spiel gegen Rot-Weiss Essen am 27. Spieltag der 3. Liga. Die Strafe berücksichtigte eine längere Spielunterbrechung von einer Dreiviertelstunde und die Verletzung von RWE-Keeper Felix Wienand, der in der Folge am 28. Spieltag nicht zur Verfügung stand.
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