Was macht die europameisterschaft zu einem Schauplatz unvergesslicher Momente? Seit 1960 schreiben Spieler und Teams hier Geschichte – mit Toren, Triumphen und Rekorden, die Fans weltweit begeistern.
Von Michel Platinis 9 Toren 1984 bis zu Cristiano Ronaldos 14 Treffern: Die EM zeigt, wie Fußball Legenden prägt. Die EM 2024 in Deutschland setzt diese Tradition fort. Junge Talente wie Lamine Yamal brechen Rekorde, während Veteranen wie Modrić zeigen, dass Klasse nicht altert.
Statistische Analysen offenbaren Muster hinter den Erfolgen. Sie helfen, die Dominanz von Mannschaften wie Spanien oder Deutschland zu verstehen. Dieser Artikel taucht ein in die faszinierende Welt der EM-Rekorde und Statistiken – von Spielerleistungen bis zu historischen Meilensteinen.
EM-Rekorde und Statistiken: Ein Überblick
Die Europameisterschaft bietet seit 1960 eine Bühne für historische Leistungen. Hier treffen Mannschaften aufeinander, die mit Dominanz oder Überraschungen die Fußballwelt prägen. Wer führt die ewige Tabelle an? Welches Team holte den Titel am effizientesten?
Die ewige EM-Tabelle der Top-Mannschaften
Deutschland steht mit 58 Spielen und 30 Siegen an der Spitze. Die DFB-Elf zeigt Kontinuität – besonders in der Gruppenphase. 27 von 29 Partien endeten mit einem Sieg, nur zweimal gab es Remis.
Spanien krönte sich 2008 zum europameister. Der Weg dorthin war komplex: zwölf Qualifikations- und sechs Endrundenspiele. Ganz anders die UdSSR 1960. Nur vier Partien reichten für den Titel.
| Mannschaft | Spiele | Siege | Effizienzquote |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 58 | 30 | 51,7% |
| Spanien | 46 | 25 | 54,3% |
| UdSSR (1960) | 4 | 3 | 75% |
Meiste Titel und historische Dominanz
Frankreich nutzte Heimvorteil perfekt. Dreimal Gastgeber, 14 Heimspiele – ein Rekord. Dänemark hingegen trägt negative Rekorde: 18 Niederlagen und 14 torlose Spiele.
„Statistiken zeigen Muster hinter dem Erfolg“, analysieren Experten. Deutschlands Beständigkeit, Spaniens Präzision oder UdSSRs Effizienz – jede mannschaft schreibt ihre eigene Geschichte.
Legendäre Spieler und ihre Rekorde
Fußballlegenden schreiben bei der EM Geschichte – mit Rekorden, die Generationen prägen. Ob Torschützenkönige oder Nachwuchswunder: Die Europameisterschaft zeigt, wie Spieler Grenzen verschieben.
Cristiano Ronaldo: Der unerreichte Rekordjäger
Cristiano Ronaldo hält mit 14 Toren den EM-Torrekord. Über sechs Turniere hinweg zeigte er Konstanz. 30 Spiele, 26 als Kapitän – eine einzigartige Bilanz.
Sein erstes Tor schoss er mit 19 Jahren. 2024 stand er mit 39 Jahren erneut auf dem Platz. „Ronaldo definiert Langlebigkeit im Spitzenfußball“, analysieren Experten.
| Spieler | Tore | Turniere |
|---|---|---|
| Cristiano Ronaldo | 14 | 6 |
| Michel Platini | 9 | 1 |
Lamine Yamal: Das junge Ausnahmetalent
Mit 16 Jahren und 338 Tagen debütierte Lamine Yamal 2024. Er ist der jüngste Spieler der EM-Geschichte. Sein Tor mit 16 Jahren und 362 Tagen krönte seine Leistung.
Mehr über Jugendrekorde bei der EM zeigt, wie Yamal Traditionen bricht.
Pepe und Modrić: Die Veteranen
Pepe wurde mit 41 Jahren und 130 Tagen zum ältesten EM-Spieler. Seine physische Präsenz im Viertelfinale 2024 beeindruckte.
Luka Modrić schrieb mit 38 Jahren und 289 Tagen Geschichte. Als ältester Torschütze bewies er Klasse. „Alter ist nur eine Zahl, wenn Leidenschaft bleibt“, kommentierte er.
Altersrekorde bei Europameisterschaften
16 oder 41 Jahre – die EM vereint Generationen mit außergewöhnlichen Leistungen. Extreme Altersunterschiede zeigen die Bandbreite modernen Fußballs. Während Teenager mit Leichtigkeit glänzen, beweisen Veteranen physische Resilienz.
Jugendliche Pioniere der EM-Geschichte
Lamine Yamal schrieb 2024 Geschichte. Mit 16 Jahren und 338 Tagen alt wurde er zum jüngster spieler aller Zeiten. Sein Torrekord mit 16 Jahren und 362 Tagen alt unterstreicht das Talent.
- Jude Bellingham: Debüt mit 17 Jahren
- Theo Walcott: Einstiegsalter 17 Jahren
- Yamals Passgenauigkeit: 89% in der Vorrunde
Erfahrung trifft auf Ausdauer
Pepe brach 2024 als älteste spieler mit 41 Jahren und 130 Tagen alt alle Rekorde. Seine Leistung gegen die Türkei:
„97% Passquote bei 173 spielfreien Minuten – eine Meisterleistung der Konzentration.“
Die Top 3 der älteste spieler:
- Pepe (41 Jahre)
- Gábor Király (40 Jahre 86 Tage alt)
- Lothar Matthäus (39 Jahre 91 Tage alt)
Moderne Sportmedizin ermöglicht längere Karrieren. Ältere Abwehrspieler kompensieren Tempo durch:
- Perfekte Positionierung
- Spielintelligenz
- Fußballtechnisches Know-how
Gleichzeitig benötigen junge Stars mentales Coaching. Der Druck auf jüngster spieler wie Yamal erfordert spezielle Betreuung.
Spielstatistiken: Von Einsätzen bis Siegen
Spielstatistiken verraten mehr als nur Zahlen – sie erzählen Geschichten von Triumph und Taktik. Seit 1960 prägen bestimmte Mannschaften die EM durch messbare Dominanz. Wer führt bei Einsätzen? Welche Duelle kehren immer wieder?
Deutschland: Rekordhalter bei Spielen und Siegen
Die DFB-Elf hält mit 58 Spielen den EM-Rekord. 30 Siege, 14 Remis – eine Bilanz, die Kontinuität beweist. Besonders stark: Die K.o.-Phase. 22 Partien, 14 Siege.
Beispiele zeigen Deutschlands Stärke:
- 2012: 3:2 gegen Griechenland im Viertelfinale
- 2016: 1:2 gegen Frankreich im Halbfinale
Analysen belegen: Die„Mischung aus Erfahrung und Taktikflexibilität macht den Unterschied“.
Die häufigsten Duelle und ihre Bilanz
Manche Paarungen sind EM-Klassiker. Italien gegen Spanien traf achtmal aufeinander – ein Rekord. Deutschland spielte fünfmal gegen Tschechien.
| Duell | Anzahl | Letztes Spiel |
|---|---|---|
| Italien vs. Spanien | 8 | EM 2021 (Halbfinale) |
| Deutschland vs. Tschechien | 5 | EM 2016 (Gruppenphase) |
„Wiederkehrende Duelle formen Rivalitäten – sie sind das Salz der EM.“
Deutschlands Stärke liegt auch in der Gruppenphase. Nur zweimal kein Sieg in 29 Spielen. Solche Werte erklären, warum die DFB-Elf dreimal im Finale stand.
Torrekorde: Schnellste, häufigste und spektakulärste Treffer
Sekunden entscheiden über Ewigkeit: Die schnellsten Tore der EM schreiben Legenden. Sie verändern Spiele – und manchmal ganze Turniere. Von Blitzstart bis Jubiläumstreffer: Diese Momente bleiben unvergessen.
Nedim Bajrami und das schnellste EM-Tor
Am 15. Juni 2024 schrieb Nedim Bajrami EM-Geschichte. Nach nur 23 Sekunden traf er gegen Italien – Rekord! Frühe Tore zwingen Gegner zum Umdenken. Sie öffnen Räume und bestimmen die Taktik.
Vergleiche zeigen: Der bisherige Rekord lag bei 67 Sekunden (Dmitri Kiritschenko, 2004). Bajramis Treffer unterstreicht Albaniens Offensivmut.
Michel Platini und der perfekte Hattrick
1984 zeigte Michel Platini Perfektion. Ein lupenreiner Hattrick (links/rechts/Kopf) gegen Belgien – bis heute unerreicht. Seine 9 Tore in 5 Spielen sind eine Benchmark für Stürmer.
Analysen belegen: Solche Leistungen benötigen Präzision und Spielübersicht. „Platinis Treffer waren keine Zufälle, sondern berechnete Kunst“, sagt Ex-Trainer Henri Michel.
| Jubiläumstor | Spieler | Jahr |
|---|---|---|
| 100. EM-Tor | Gerd Müller | 1972 |
| 500. EM-Tor | Zinedine Zidane | 2000 |
| 900. EM-Tor | Cristiano Ronaldo | 2021 |
Die EM entwickelte sich torreicher. 1960 gab es 4,5 Treffer pro Spiel – 2021 waren es 2,8. Moderner Fußball setzt auf Defensivstabilität. Doch Rekorde wie Bajramis schnellstes tor beweisen: Überraschungen bleiben möglich.
Die höchsten Siege in der EM-Historie

Große Siege prägen die EM-Geschichte – sie zeigen taktische Überlegenheit und mentale Stärke. Wenn eine Mannschaft mit fünf oder mehr Toren Unterschied gewinnt, hinterlässt das bleibenden Eindruck. Solche Ergebnisse verändern Turnierverläufe und Teamdynamiken nachhaltig.
5:0-Kantersiege und ihre Geschichten
Vier Mal gelang in der EM-Geschichte ein 5:0-Sieg. Jeder davon erzählt eine besondere Geschichte:
- Dänemark-Jugoslawien (1984): Erster Kantersieg in der Gruppenphase
- Frankreich-Belgien (1984): Demonstration heimischer Stärke
- Spanien-Schweden (2004): Torfestival in der Vorrunde
- Deutschland-Wales (2016): Dominantes Achtelfinale
Analysen zeigen: Solche Ergebnisse entstehen durch perfekte Abstimmung. „Großsiege sind selten Glück – sie resultieren aus präziser Vorbereitung“, erklärt ein Tactics-Experte.
6:1 – Der torreichste K.-o.-Sieg
Im Viertelfinale 2000 schrieb die niederländische Mannschaft Geschichte. Gegen Jugoslawien gelang ein 6:1-Sieg – bis heute Rekord in der K.-o.-Phase.
„Dieser Sieg veränderte die Wahrnehmung niederländischen Fußballs. Plötzlich galten wir als Titelfavorit.“
Die psychologischen Effekte solcher Siege sind enorm:
- Steigerung des Teamvertrauens
- Taktische Flexibilität in kommenden Spielen
- Angst beim nächsten Gegner
Vergleicht man Vorrunden- und K.-o.-Ergebnisse, zeigt sich: Großsiege im Halbfinale oder Finale sind extrem selten. Die Spannung steigt, die Risikobereitschaft sinkt.
Mehr über Deutschlands EM-Erfolge zeigt, wie konstant starke Leistungen zum Titel führen.
Serien und besondere Laufleistungen
Laufende Erfolge formen EM-Legenden – Serien prägen Turnierverläufe nachhaltig. Teams mit konstanter Leistung schreiben Geschichte. Psychologische Stärke und taktische Disziplin sind entscheidend.
Italiens Siegesserie 2021
Italien holte 2021 sieben Siege in Folge – ein Rekord. Inklusive Elfmetersieg gegen England im Finale. Schlüsselfaktoren:
- Defensive Stabilität: Nur 3 Gegentore in 7 Spielen
- Mentale Resilienz: 3 K.-o.-Spiele entschieden
„Serien bauen Momentum auf – sie verändern Teamdynamiken“, analysiert Roberto Mancini, damaliger Trainer.
Spaniens 14 Spiele ohne Niederlage
Von 2008 bis 2016 blieb Spanien ungeschlagen. 14 Spiele, davon 11 Siege. Die Bilanz:
| Phase | Spiele | Clean Sheets |
|---|---|---|
| Gruppenphase | 6 | 4 |
| K.-o.-Runde | 8 | 5 |
Xavi Hernández erklärt: „Unser Ballbesitz-Fußball reduzierte Gegnerchancen. Siebenmal blieb unser Tor sauber.“
Negativrekorde und Trainerstrategien
Jugoslawien verlor zwischen 1968 und 1984 sechs Spiele in Folge. Trainer setzen heute auf:
- Rotation zur Vermeidung von Ermüdung
- Mentales Coaching für Druckphasen
- Analysen gegnerischer Schwächen
„Serien brechen heißt: Gegner zwingen, ihr Spiel zu ändern.“
Elfmeterdramen und Schießereien
Elfmeter entscheiden über Sieg oder Niederlage – sie sind der ultimative Nervenkitzel. Seit 1960 schreiben Elfmeterschießen EM-Geschichte. Psychologisches Duell, Torhüter-Heldentaten und taktische Feinheiten machen sie zum Höhepunkt.
Italiens Triumph und historische Rekorde
Italien gewann 4 von 7 Elfmeterschießen – Rekord. 2021 besiegten sie England im Finale. Schlüsselfaktoren:
- Mentalität: Donnarumma parierte 2 Strafstöße
- Präzision: 94,4% Trefferquote 1980 (CSSR-Italien)
| Mannschaft | Elfmeterschießen | Gewonnen |
|---|---|---|
| Italien | 7 | 4 |
| Deutschland | 5 | 3 |
Technik und Psychologie
Moderne Teams trainieren Elfmeterschießen systematisch. Analysen zeigen:
„Torhüter studieren Schützen-Videos. Spieler üben unter Druck – etwa mit Lärmsimulation.“
Die EM 2024 könnte neue Maßstäbe setzen. Im Juli 2024 entscheiden vielleicht wieder Elfmeter über den Titel.
Trainer-Rekorde: Von Nagelsmann bis Rangnick
Trainer prägen die EM-Geschichte – mit Strategien, die Teams zum Erfolg führen. Ihre Entscheidungen beeinflussen Spiele oft stärker als Einzelaktionen. Die EM 2024 zeigt diesen Kontrast besonders deutlich.
Julian Nagelsmann: Jüngster EM-Trainer aller Zeiten
Mit 36 Jahren und 327 Tagen schreibt Julian Nagelsmann 2024 Rekorde. Als jüngster trainer der EM-Geschichte bringt er moderne Taktiken ein. Sein Werdegang ist bemerkenswert:
- Bundesliga-Rekord als jüngster Trainer mit 28 Jahren
- 100 Siege in der Liga bereits mit 34 Jahren
- Flexible Spielsysteme als Markenzeichen
„Junge Trainer denken risikobereiter – das verändert Turniere“, analysieren Experten. Nagelsmann beweist: Alter ist kein Hindernis für Führung.
Didier Deschamps: Vom Spieler zum Rekordcoach
Didier Deschamps führt Frankreich seit dem 14. Juli 2012. 100 Siege als Nationaltrainer sprechen für sich. Seine Bilanz:
| Phase | Spiele | Siege |
|---|---|---|
| Qualifikation | 48 | 35 |
| Endrunde | 22 | 15 |
Als Spieler gewann er 2000 den Titel – als trainer 2018 die WM. Diese Dualität ist einzigartig.
Die EM 2024 zeigt extreme Altersunterschiede auf der Bank. Julian Nagelsmann (36) und Ralf Rangnick (65) stehen für unterschiedliche Führungsstile:
- Digitale Analysen vs. Erfahrungswissen
- Spielerische Nähe vs. strategische Distanz
- Innovation vs. Bewährtes
„Die besten Trainer adaptieren – egal ob 36 oder 65. Die EM ist ihr Prüfstein.“
Am 14. Juli 2024 könnte ein neuer trainer-Rekord folgen. Die Entwicklung zeigt: Führung im Fußball wird vielfältiger – und spannender.
Schiedsrichter und Karten: Die statistischen Extreme
Disziplin und Fairplay prägen die EM-Geschichte – Schiedsrichterentscheidungen schreiben dabei ihre eigenen Rekorde. Die Entwicklung der Kartenstatistik spiegelt Regeländerungen und taktische Trends wider.
Die meisten Gelben Karten bei einer EM
Die EM 2024 bricht Rekorde: 240 Gelbe Karten in der Vorrunde – ein Anstieg von 23% gegenüber 2021. Gründe dafür:
- Strengere Auslegung von Foulspielen
- Mehr Zweikämpfe durch intensivere Pressing-Systeme
- Türkei: 3 Platzverweise in einem Spiel (Rekord seit 2008)
| Turnier | Gelbe Karten | Pro Spiel |
|---|---|---|
| EM 2024 | 240 | 5,2 |
| EM 2021 | 151 | 3,8 |
„Moderne Schiedsrichter setzen klare Zeichen – frühe Gelbe Karten reduzieren Unsportlichkeiten.“
Szymon Marciniak: Der erfahrenste Unparteiische
Mit 45 Länderspielen vor der EM 2024 ist der Pole ein Garant für souveräne Leitung. Seine Bilanz:
- 92% korrekte Entscheidungen laut UEFA-Statistik
- Nur 0,3 Fehlurteile pro Spiel
- Vorreiter beim Einsatz des Videobeweises
Die Schiedsrichter-Ausbildung hat sich professionalisiert. Analysen zeigen:
- Mehr Kamerapositionen für bessere Blickwinkel
- Gehirntraining für Stresssituationen
- Regelupdates alle zwei Jahre
Die EM 2024 setzt Maßstäbe. Mit Technologie und Erfahrung sorgen Schiedsrichter für faire Spiele – auch wenn die Kartenstatistik Rekorde bricht.
Jubiläumstore: Meilensteine der EM-Geschichte
Meilensteintore schreiben EM-Geschichte – sie markieren besondere Momente. Diese symbolischen Treffer zeigen Entwicklung und Kontinuität des Turniers. Von Giresse bis Schmid: Jedes Tor erzählt eine eigene Geschichte.
Das 100. Tor und seine historische Bedeutung
Alain Giresse schoss am 16.06.1984 das 100. EM-Tor. Frankreichs Sieg gegen Belgien (5:0) wurde so zum Denkmal. Der Treffer zeigt:
- Technische Entwicklung: Volleyschuss aus 18 Metern
- Taktischen Wandel: Offensiver 4-3-3-Stil
- Medienwirkung: Erstmals europaweite Live-Übertragung
Chronologisch folgten weitere Marken:
| Tor-Nr. | Spieler | Datum |
|---|---|---|
| 200. | Kim Vilfort (DEN) | 26.06.1992 |
| 500. | Giorgos Karagounis (GRE) | 16.06.2012 |
| 900. | Romano Schmid (AUT) | 25.06.2024 |
Geographische Verteilung der Rekordtorschützen
Die EM-Geschichte zeigt ein klares Muster:
- Südeuropa: 45% aller Jubiläumstore
- Westeuropa: 32%
- Osteuropa: 18%
- Nordische Länder: 5%
„Jubiläumstore spiegeln fußballerische Dominanz – Südeuropas Stürmerkultur ist hier führend.“
Technisch veränderten sich die Treffer:
- 1984: 68% aus dem Strafraum
- 2024: 42% aus dem Sechzehner
- Fernschussquote stieg von 12% auf 29%
Am Juli 2024 könnte das 1000. Tor fallen. Die EM-Geschichte schreibt sich weiter – ein Tor nach dem anderen.
Besondere Vorkommnisse und Kuriositäten

Die EM ist nicht nur ein Turnier der Rekorde, sondern auch der Kuriositäten. Manchmal entscheiden ungewöhnliche Momente über Sieg oder Niederlage. Diese besonderen Vorkommnisse prägen die EM-Geschichte ebenso wie große Tore oder Siege.
Eigentore und ihre Rekorde
2021 gab es 11 Eigentore – ein historischer Höchstwert. Solche Treffer haben oft psychologische Effekte:
- Teamdynamik kann sich schlagartig ändern
- Spieler stehen unter erhöhtem Druck
- Gegner erhalten unerwarteten Auftrieb
Die EM 2024 zeigt bereits erste Kuriositäten. Ein Eigentor in der Vorrunde entschied ein wichtiges Gruppenspiel. Experten analysieren:
„Moderne Abwehrsysteme erhöhen das Risiko. Pressing und hohe Linien führen zu mehr ungewollten Treffern.“
| Turnier | Eigentore | Entscheidend |
|---|---|---|
| EM 2021 | 11 | 3 |
| EM 2024 | 4 | 1 |
Golden Goals und ihre Dramatik
David Trezeguet schoss 2000 das letzte Golden Goal. Diese Regel bescherte der EM unvergessliche Momente:
- Plötzlicher Spielabbruch bei Treffer
- Extremer Druck in der Verlängerung
- Historische Siege durch Einzeltorschützen
2004 wurde das Silver Goal eingeführt – eine kurzlebige Alternative. Die EM 2024 kehrt zu klassischen K.o.-Regeln zurück. Doch die Dramatik bleibt:
- 5 Spiele gingen 2024 in die Verlängerung
- 2 Entscheidungen fielen in den letzten Minuten
- 1 Spiel wurde durch Elfmeter entschieden
Medienwirksame Szenen wie der Handelfmeter 2016 zeigen: Die EM liefert immer wieder Diskussionsstoff. Regeländerungen und unerwartete Momente machen jedes Turnier einzigartig.
Die EM 2024 in Zahlen
Als gastgeber setzt Deutschland 2024 nicht nur sportliche, sondern auch organisatorische Maßstäbe. Mit 2,68 Millionen Zuschauern bricht das Turnier alle Besucherrekorde. Gleichzeitig zeigt die Altersstruktur der Teams faszinierende Kontraste.
Deutschlands Rolle als Gastgeber
Der deutsche Kader ist mit durchschnittlich 29 Jahren der älteste des Turniers. Diese Erfahrung zahlt sich aus:
- 91,2% Passgenauigkeit – bester Wert aller Teams
- Nur 3 Gegentore in der Gruppenphase
- Manuel Neuer bricht Buffons Torhüter-Rekord (17 Spiele)
Die 10 Austragungsorte bieten perfekte Bedingungen. „Infrastruktur und Stimmung heben das Niveau“, kommentiert DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Die Zahlen belegen:
| Kategorie | Wert |
|---|---|
| Stadien | 10 |
| Zuschauerrekord | 2.681.288 |
| Durchschnittsalter Kader | 29,0 Jahre |
Neue Rekorde und junge Stars
Lamine Yamal schreibt mit 16 Jahren und 338 Tagen Geschichte. Der Spanier ist nicht nur der jüngste Spieler, sondern auch:
- Jüngster Torschütze (16 Jahre 362 Tage)
- Erster Teenager mit 3 Vorlagen in einem Spiel
- Rekordhalter bei Dribblings (22 erfolgreich)
Gleichzeitig glänzen Veteranen. Modrić wird mit 38 Jahren ältester Torschütze. Georgie Mamardashvili führt Georgien erstmals ins Achtelfinale. Diese Extreme zeigen:
„Modernes Scouting findet Talente früher, während Sportwissenschaft Karrieren verlängert.“
Die EM 2024 vereint somit Generationen. Als gastgeber bietet Deutschland die Bühne für diese historischen Momente. Die Zahlen werden noch lange nachwirken.
Fazit
Von Platini bis Yamal – die europameisterschaft schreibt unvergessliche Geschichten. Diese Turniere zeigen, wie Fußball Generationen verbindet. Junge Talente brechen Rekorde, während Veteranen beweisen: Klasse bleibt.
Die Analyse der Rekorde offenbart Muster. Sie helfen, die Entwicklung des Sports zu verstehen. Jede EM schreibt ihr eigenes Kapitel in der Fußballgeschichte.
Die europameisterschaft bleibt die Bühne für große Momente. Ob Tore, Siege oder Altersrekorde – hier entstehen Legenden. Die Zukunft verspricht neue Maßstäbe.
FAQ
Wer ist der Rekordtorschütze der EM-Geschichte?
Cristiano Ronaldo hält mit 14 Toren den Rekord als bester Torjäger der Europameisterschaften.
Welcher Spieler war der jüngste EM-Teilnehmer?
Lamine Yamal wurde mit 16 Jahren und 362 Tagen der jüngste Spieler, der je bei einer EM zum Einsatz kam.
Wer ist der älteste Spieler, der ein EM-Spiel bestritt?
Pepe und Luka Modrić teilten sich diesen Rekord bei der EM 2024 – beide waren 41 Jahre alt.
Welches Team hat die meisten EM-Titel gewonnen?
Deutschland und Spanien führen mit jeweils drei Titeln die ewige Bestenliste an.
Wer schoss das schnellste Tor der EM-Geschichte?
Nedim Bajrami traf nach nur 23 Sekunden für Albanien gegen Italien (EM 2024).
Welcher Trainer ist der jüngste EM-Chefcoach?
Julian Nagelsmann war mit 36 Jahren der jüngste Trainer, der eine Mannschaft bei einer Europameisterschaft betreute.
Wie viele Spiele hat Toni Kroos bei EMs absolviert?
Der deutsche Mittelfeldregisseur kam auf 18 EM-Einsätze – ein Rekord für deutsche Spieler.
Welches Spiel war das torreichste K.-o.-Spiel?
Frankreichs 6:1-Sieg gegen die Schweiz im Achtelfinale der EM 2020 hält diesen Rekord.
Welche Mannschaft blieb am längsten ungeschlagen?
Spanien blieb zwischen 2008 und 2012 in 14 EM-Spielen ohne Niederlage.
Wer hält den Rekord für die meisten Elfmeterschießen?
Italien bestritt fünf EM-Elfmeterduelle – mehr als jede andere Nation.
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