Kurz & Knapp: Uli Hoeneß‘ Kritik an Beratern gipfelte am 20. März 2026 in der Aussage, dass es gelingen müsse, „die Halsabschneider auszusortieren“. Er bemängelte ausufernde Provisionen. Quelle: www.kicker.de

Das Wichtigste in Kürze
- Uli Hoeneß forderte am 20. März 2026, unseriöse Berater („Halsabschneider“) zu identifizieren und aus dem Geschäft zu drängen.
- Er kritisierte, dass teilweise zehn Millionen Euro für drei Mittagessen gezahlt würden.
- Hoeneß sprach im Rahmen einer Ehrung von Wolfgang Steubing, dem früheren Aufsichtsratsvorsitzenden von Eintracht Frankfurt.
- Der Ehrenpräsident des FC Bayern München gilt seit Jahren als Kritiker der Beraterbranche.
- Laut www.spiegel.de erlebte die Branche 2025 ein Rekordjahr mit 1,167 Milliarden Euro an Honoraren.
Uli Hoeneß‘ Kritik an Spielerberatern ist nicht neu, doch am 20. März 2026 verschärfte er seinen Ton erneut und forderte Maßnahmen gegen „Halsabschneider“. Der Ehrenpräsident des FC Bayern München äußerte sich im Rahmen einer Ehrung des früheren Eintracht-Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Steubing. Seine Aussagen geben Einblick in die anhaltenden Spannungen zwischen Vereinen und einigen Akteuren der Beraterbranche.
Hoeneß‘ Position verdeutlicht die Notwendigkeit für Vereine, Strategien zu entwickeln, um die Kosten im Profifußball zu kontrollieren. Die Thematik ist hochaktuell, da die Transfersummen und Beraterhonorare in den letzten Jahren stetig gestiegen sind.
Im Kern geht es um die Frage, wie ein fairer Ausgleich zwischen den Interessen der Spieler, Berater und Vereine geschaffen werden kann.
Hoeneß‘ Kritik an ausufernden Provisionen
Uli Hoeneß bemängelte, dass die Beraterbranche in den letzten Jahren eine Entwicklung genommen habe, die er kritisch sieht. Konkret nannte er laut www.focus.de das Beispiel, dass teilweise zehn Millionen Euro für drei Mittagessen gezahlt würden. Dies verdeutliche für ihn die ausufernden Provisionen, die einige Berater im Zuge von Transfers kassieren.
Hoeneß betonte, dass es viele seriöse Berater gebe, aber eben auch „Halsabschneider“, die es auszusortieren gelte. Er kündigte an, dass der FC Bayern München künftig härter gegen diese Entwicklung vorgehen werde.
Maßnahmen gegen den „Wahnsinn“

„Wir werden diesen Wahnsinn nicht mitmachen“, hatte Hoeneß zuvor angekündigt, wie www.focus.de berichtet. Welche konkreten Maßnahmen der FC Bayern ergreifen wird, ließ er offen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Verein versuchen wird, die Verhandlungen mit Beratern kritischer zu führen und gegebenenfalls auf Transfers zu verzichten, wenn die Forderungen zu hoch sind.
Die Position von Albert Riera Erwartungsmanagement Eintracht ist hierzu ein interessanter Vergleich. ob andere Vereine dem Beispiel des FC Bayern folgen werden.
Die Rolle der Berater im modernen Fußball
Die Rolle der Spielerberater im modernen Fußball ist komplex. Einerseits vertreten sie die Interessen der Spieler und helfen ihnen, die bestmöglichen Verträge auszuhandeln. Andererseits stehen sie oft im Verdacht, die Preise in die Höhe zu treiben und von den hohen Transfersummen zu profitieren. Laut www.spiegel.de beliefen sich die Honorare für Berater im Jahr 2025 auf 1,167 Milliarden Euro.
Uli Hoeneß‘ Kritik richtet sich vor allem gegen diejenigen Berater, die seiner Meinung nach überzogene Forderungen stellen und den Fußball immer mehr zu einem Geschäft machen. Er plädiert dafür, dass die Vereine stärker zusammenarbeiten und sich gegen diese Entwicklung wehren.
Wolfgang Steubing war ein langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender von Eintracht Frankfurt und gilt als eineIntegrationsfigur des Vereins. Die Ehrung Steubings bot Uli Hoeneß den Rahmen für seine erneuten Aussagen über Spielerberater.

Häufig gestellte Fragen
Warum kritisiert Uli Hoeneß die Beraterbranche?
Uli Hoeneß kritisiert die Beraterbranche, weil er der Meinung ist, dass einige Berater überzogene Forderungen stellen und den Fußball immer mehr zu einem Geschäft machen. Er bemängelt vor allem die ausufernden Provisionen, die im Zuge von Transfers gezahlt werden.
Welche Maßnahmen plant der FC Bayern gegen „Halsabschneider“?
Was sagte Hoeneß konkret über die Beraterhonorare?
Uli Hoeneß nannte das Beispiel, dass teilweise zehn Millionen Euro für drei Mittagessen gezahlt würden. Dies verdeutliche für ihn die ausufernden Provisionen, die einige Berater im Zuge von Transfers kassieren, wie www.focus.de berichtet.
Wo äußerte sich Uli Hoeneß zu diesem Thema?
Uli Hoeneß äußerte sich im Rahmen einer Ehrung des früheren Eintracht-Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Steubing. Bei dieser Gelegenheit sprach er Klartext über Berater, 50+1, Harry Kane und gab einen Rat an die SGE.
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