Kurz & Knapp: Die DFL setzt sich mit der Kampagne „Together! Stop Hate. Be a Team.“ gegen Hass und Diskriminierung ein. Dies geschieht im Rahmen des Aktionsspieltages 2026 und der Internationalen Wochen gegen Rassismus (16. bis 29. März 2026). Ziel ist es, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität im deutschen Profifußball zu fördern. Quelle: https://www.kicker.de/gemeinsam-statt-gegeneinander-dfl-setzt-sich-gegen-hass-und-diskriminierung-ein-1203438/video

Das Wichtigste in Kürze
- Die DFL startet die Kampagne „Together! Stop Hate. Be a Team.“ gegen Hass und Diskriminierung.
- Der Aktionszeitraum läuft parallel zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus (16.–29. März 2026).
- Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes erhielt 2024 rund 11.400 Beratungsanfragen, ein Höchststand, laut www.dfl.de.
- Eine Forsa-Studie vom März 2025 zeigt, dass drei Viertel der Befragten mehr Beleidigungen und Respektlosigkeiten wahrnehmen.
- Der 1. FC Nürnberg beteiligt sich mit einer Podiumsdiskussion an den Nürnberger Wochen gegen Rassismus.
Am 20. März 2026 wurde bekannt, dass die DFL eine Kampagne gegen Hass und Diskriminierung startet. Unter dem Motto „Together! Stop Hate. Be a Team.“ soll ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt werden. Was genau steckt hinter dieser Initiative und wie wird sie umgesetzt?
Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe und Maßnahmen der DFL-Kampagne und zeigt auf, wie sich die Bundesliga und ihre Vereine aktiv gegen Said Mala Kwasnioks Brandrede und Diskriminierung einsetzen.
Warum engagiert sich die DFL gegen Hass und Diskriminierung?
Die DFL setzt sich gegen Hass und Diskriminierung ein, da diese in der Gesellschaft und auch im Fußball zunehmen. Laut www.dfl.de macht sich der deutsche Profifußball vereint für gesellschaftlichen Zusammenhalt stark. Dies geschieht im Rahmen eines ligaweiten Aktionsspieltages und weiterer vielfältiger Maßnahmen.
Die gesellschaftlichen Herausforderungen sind groß: Hass und Diskriminierung nehmen in Deutschland weiter zu. Im Jahr 2024 erhielt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes rund 11.400 Beratungsanfragen von Menschen, die Diskriminierung erfahren haben – ein Höchststand. Eine Forsa-Studie vom März 2025 zeigt, dass rund drei Viertel der Befragten mehr Beleidigungen und Respektlosigkeiten wahrnehmen.
Die Kampagne „Together! Stop Hate. Be a Team.“ findet parallel zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus statt und verstärkt das ganzjährige Engagement des deutschen Profifußballs.
Welche Maßnahmen umfasst die Kampagne „Together! Stop Hate. Be a Team.“?

Die Kampagne umfasst vielfältige Maßnahmen, die von der DFL, der DFL Stiftung und den 36 Proficlubs der Bundesliga und 2. Bundesliga durchgeführt werden. Dazu gehören ligaweite Aktionsspieltage, bei denen die Vereine mit speziellen Aktionen und Botschaften auf das Thema aufmerksam machen. Auch der Luca Reggiani verlängert setzt sich für Toleranz ein.
Einige Vereine gehen noch einen Schritt weiter: So beteiligt sich der 1. FC Nürnberg an einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Nürnberger Wochen gegen Rassismus. Unter dem Motto „Rassismus die Rote Karte zeigen – wie viel Diskriminierung steckt im Sport?“ soll am 26. März 2026 im Nachbarschaftshaus Gostenhof diskutiert werden. Eintracht Frankfurt setzt mit Sondertrikot Zeichen gegen Rassismus. Der Vincent Kompany Bayern Hoffnung ruht auch auf solchen Aktionen.
Die DFL stellt auf ihrer Webseite bundesliga-wirkt.dfl.de weitere Informationen zur Verfügung.

Häufig gestellte Fragen
Was sind die Internationalen Wochen gegen Rassismus?
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind ein Aktionszeitraum, in dem weltweit auf Rassismus und Diskriminierung aufmerksam gemacht wird. Sie finden jährlich statt und bieten eine Plattform für Veranstaltungen und Aktionen, die für Toleranz und Vielfalt werben. Die DFL nutzt diesen Zeitraum, um mit ihrer Kampagne ein starkes Zeichen zu setzen.
Welche Rolle spielt die DFL Stiftung bei der Kampagne?
Die DFL Stiftung unterstützt die Kampagne „Together! Stop Hate. Be a Team.“ aktiv. Sie fördert Projekte und Initiativen, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Respekt, Fairplay und Solidarität einsetzen. Durch ihre Arbeit trägt die Stiftung dazu bei, die Botschaften der Kampagne zu verbreiten und nachhaltige Veränderungen zu bewirken.
Wie können Fans die Kampagne unterstützen?
Fans können die Kampagne unterstützen, indem sie sich aktiv gegen Hass und Diskriminierung positionieren. Dies kann durch die Teilnahme an Aktionen und Veranstaltungen geschehen, aber auch durch das Teilen von Botschaften in den sozialen Medien und im persönlichen Umfeld. Wichtig ist, dass jeder Einzelne seinen Beitrag zu einer toleranten und respektvollen Gesellschaft leistet.
Was bedeutet der Aktionsspieltag für die Bundesliga und 2. Bundesliga?
Der Aktionsspieltag bietet den Vereinen der Bundesliga und 2. Bundesliga die Möglichkeit, gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Hass und Diskriminierung zu setzen. Durch spezielle Aktionen im Stadion und in den Medien wird das Thema in den Fokus gerückt und die Fans werden für die Problematik sensibilisiert. Der Aktionsspieltag ist ein wichtiger Bestandteil der Kampagne „Together! Stop Hate. Be a Team.“.
Warum ist die Beteiligung des 1. FC Nürnberg an der Podiumsdiskussion wichtig?
Die Beteiligung des 1. FC Nürnberg an der Podiumsdiskussion im Rahmen der Nürnberger Wochen gegen Rassismus ist ein wichtiger Beitrag zur Sensibilisierung für das Thema Diskriminierung im Sport. Durch die öffentliche Auseinandersetzung mit der Problematik und die Diskussion von Lösungsansätzen kann ein Bewusstsein geschaffen und ein Umdenken angestoßen werden.
Fazit
Die DFL setzt mit ihrer Kampagne „Together! Stop Hate. Be a Team.“ ein wichtiges Zeichen gegen Hass und Diskriminierung. Durch vielfältige Maßnahmen und die Beteiligung der Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga soll ein Beitrag zu einer toleranten und respektvollen Gesellschaft geleistet werden. dass diese Initiative nachhaltig wirkt und dazu beiträgt, Diskriminierung im Fußball und in der Gesellschaft abzubauen.
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